Abo-Modell für Software geplant
Adobe Muse: Webseiten erstellen ohne HTML-Kenntnisse
Viele Grafiker entwerfen eine Webseite, die der Programmierer dann in HTML-Code umsetzt. Adobe will diesen Vorgang mit der neuen Software Muse überflüssig machen - der Code wird von dem Programm automatisch erstellt.
Die mit fünf Megabyte sparsame Anwendung basiert auf Adobe AIR und befindet sich derzeit im Betastatus. Interessant dürfte die Software vor allem für Anwender sein, die die Adobe-Arbeitsumgebung bereits aus DTP-Programmen wie InDesign kennen und denen ein einfaches Werkzeug zur Umsetzung von Webseiten-Projekten ausreicht.
Adobe hat die Arbeitsoberfläche von Muse einfach strukturiert. Im Bereich "Planung" wird eine Sitemap angelegt, im Bereich "Design" legt der Grafiker seine Entwürfe an. "Preview" ist eine Anzeige für die Webseite im Muse-eigenen Browser, wobei bei Bedarf auch eine Vorab-Darstellung in anderen Webbrowsern möglich ist. Eine Veröffentlichung ist direkt aus dem Programm heraus auf Adobe-Servern möglich. Alternativ kann man den HTML-Code zur weiteren Verwendung exportieren.
Einführung eines Abo-Modells geplant
Im "Design"-Bereich kann die Seite farblich gestaltet sowie mit Text und Navigationselementen versehen werden. Als weitere Funktionselemente stehen mehrere Widgets parat, die sich per drag&drop auf die Seite ziehen lassen. Wer mit HTML umgehen kann, kann der Seite auch eigenen Code hinzufügen. Über die "Insert HTML"-Funktion lässt sie sich zudem mit YouTube-Videos erweitern.
Vertikale umd horinzontale Lineale umranden die Arbeitsumgebung. Mit einzelnen Werkzeugparametern justiert der Nutzer die Position des Objekts auf der Seite. Bei Bedarf importiert man Multimedia-Daten aus anderen Anwendungen oder platziert einen Photoshop-Button.
Derzeit arbeitet die Software unter Windows noch nicht ganz flüssig, kann dafür aber kostenlos getestet werden. Erhältlich ist das Programm für Windows und Mac OS X. Später will Adobe ein Abomodell einführen - eine Gratis-Nutzung ist dann nicht mehr möglich.


Das kalifornische Unternehmen Adobe Systems warnt Nutzer der Anwendungen Adobe Reader und Acrobat vor einer gefährlichen Sicherheitslücke. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, schadhaften Code auf betroffenen Systemen auszuführen und wurde nach Angaben von Adobe bereits von Hackern ausgenutzt.
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Adobe hat sechs Apps für Android-Tablets veröffentlicht. Darunter auch eine Touch-Version von Photoshop. Nutzer von Apples iPad müssen sich bis 2012 gedulden, dann sollen auch entsprechende iOS-Gegenstücke erscheinen.
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Adobe Creative Suite bietet unter anderem Verbesserungen bei PhotoShop, InDesign und Illustrator. Abonnenten der Adobe Cloud können sämtliche neue Funktionen herunterladen und installieren.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeKlingt nach Spielzeug - dass es eine AIR-Anwendung ist stützt meine These noch. Air (und natürlich auch Silverlight und der ganze Müll) sollten staatlich verboten werden! ;)
adobe ist einfach zu schwach (auch zu geldgierig), um sich mit dreamweaver zu beschäftigen.