Mehr Schutz vor virtuellen Bedrohungen
Facebook: ShareSafe überprüft Hyperlinks auf der Pinnwand
Soziale Netzwerke sind ein gutes Mittel, um sich über Neuigkeiten aus dem Web zu informieren - praktisch alle großen Magazine posten dort Links, die andere Nutzer weiterleiten könnten. Da nicht jede Quelle sicher ist, sollten Nutzer die Sicherheit jeder URL überprüfen, zum Beispiel mit F-Secure ShareSafe.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hyperlinks mit ShareSafe
- 2Kontrolle und Belohnung
- 3Fazit
Jeden Tag melden sich Tausende neue Nutzer bei Facebook an, das Soziale Netzwerk platzt ungeachtet der Datenschutzprobleme aus allen Nähten. Die blauen Seiten sind nicht nur wegen der Kommunikation mit Familie und Freunden so beliebt, sondern auch weil Mitglieder darüber schnell an interessante Webinhalte gelangen - und diese werden gern selbst weitergeleitet, sodass eine globale Linksammlung entsteht.
Hyperlinks mit ShareSafe
Allerdings ist das nicht immer sicher: Schließlich könnte sich hinter einem Hyperlink auch ein Virus oder ein anderes Schadprogramm verstecken, das durch ein Posting auf der eigenen Pinnwand an alle Freunde weitergeleitet wird. Klassische Sicherheitslösungen decken dieses Risiko bisher nicht ab, auch Facebook selbst bietet bislang keine Funktion zur Überprüfung von Links. F-Secure aus Finnland hat sich des Themas nun erstmals angenommen: Das Unternehmen bietet mit ShareSafe eine Facebook-App zur Kontrolle von Links an.
Die Aktivierung der App ist relativ einfach: Nutzer müssen nach der Anmeldung die ShareSafe-App bei Facebook suchen und dem Programm genehmigen, auf allgemeine persönliche Daten und Neuigkeiten aus dem Netzwerk zuzugreifen. Außerdem benötigt ShareSafe die Erlaubnis, selbst Meldungen auf der Pinnwand zu posten. Mit der Installation der App akzeptieren Nutzer automatisch die allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie. In letzterer ist ein Hinweis enthalten, dass F-Secure die Aktionen der Anwender aufzeichnet und gegebenenfalls für Werbung aufwertet - etwas ungewöhnlich für ein Sicherheitsunternehmen.


Erneuter Datenskandal bei Facebook: Das soziale Netzwerk überträgt Passwort für Skype, Email-Konton und Instant Messenger unverschlüsselt. Das hat das ARD-Magazin Monitor aufgedeckt.
Das Social Network Access Keyboard erleichtert Nutzern den Zugriff auf Facebook über ihren Rechner. Insgesamt 19 spezielle Tasten sind vorhanden, die mit bestimmten Facebook-Seiten verknüpft sind.
Eine halbe Milliarde aktive Mitglieder veröffentlichen tagtäglich Statusmeldungen, Links, Fotos und Videos auf dem sozialen Netzwerk Facebook. Geschäftsführer Mark Zuckerberg bezeichnet die runde Zahl als wichtigen Meilenstein und beschenkt die Nutzer mit einer neuen Facebook-Anwendung.
Der "Gefällt mir"-Button wird immer häufiger von Spammern missbraucht. Verbreitet werden die Nachrichten über ahnungslose Facebook-Nutzer. Der Spam lauert besonders hinter anrüchigen Inhalten und Nachrichten über Stars und Sternchen.
Facebook soll sicherer werden. Das Soziale Netzwerk warnt seine Nutzer künftig vor verdächtigen Links und dem Aufruf von Schadcode. Dadurch sollen die größten Einfallstore für Cyberkriminelle geschlossen werden.
Der Onlineservice Reclaimprivacy überprüft Facebook-Accounts auf Sicherheitslecks. Der Test funktioniert schnell und einfach und bietet Hilfestellung bei Datenlecks.
Eine Studie von BitDefender hat ergeben, dass 20 Prozent aller Facebook-Nutzer von Malware bedroht sind. In diese Fällen stehen verseuchte Links auf der eigenen Pinnwand oder auf der von Freunden. 




