Für Digitalkameras und Smartphones
"Magisch": Sony bringt Display mit Weiß-Pixel
Sony hat ein Display-Modul angekündigt, das den Namen "WhiteMagic" trägt. Der Name verrät dabei schon die Besonderheit des LC-Displays: Es besitzt neben den üblichen roten, grünen, und blauen Pixeln zusätzlich weiße Bildpunkte. Der Bildschirm ist für Digitalkameras gedacht, Sony kann sich aber auch einen Einsatz in Smartphones vorstellen.
Das "WhiteMagic"-Display von Sony ist drei Zoll groß. Das zusätzliche weiße Pixel erhöht die Helligkeit des Bildschirms und bringt dadurch zwei große Vorteile. Zum Einem wird der Stromverbrauch um 50 Prozent gesenkt, da die Hintergrundbeleuchtung verringert werden kann. Zum Anderen wird die Sichtbarkeit im Freien deutlich verbessert. Außerdem soll sich die Bilddarstellung dank einer entsprechenden Signalverarbeitung nicht verändern.
Ab Oktober erhältlich
Das Display mit der RGBW-Methode soll im Oktober dieses Jahres erhältlich sein. Als Preis gibt Sony 5.000 Yen aus, was umgerechnet rund 49 Euro entspricht. Der drei Zoll große Bildschirm bietet eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln - die weißen Pixel werden dabei nicht berücksichtigt. Rund 60 Prozent des NTSC-Farbraums können wiedergegeben werden. Das Kontrastverhältnis liegt laut Sony bei 1.000:1 mit Einblickwinkeln von 160 Grad.
Sony spricht von zwei unterschiedlichen Betriebsmodi des "WhiteMagic"-Displays. Im "Low Power Mode" entspricht die Helligkeit der von herkömmlichen RGB-LCDs, auch wenn hier die Hintergrundbeleuchtung minimiert wird. In diesem Modus erreicht das neue LC-Display eine Helligkeit von 470 Candela pro Quadratmeter und die Hintergrundbeleuchtung verbraucht 125 Milliwatt.
Im "Outdoors Mode" dagegen wird die Helligkeit verdoppelt. Sie beträgt dann 1.000 Candela pro Quadratmeter und der Energieverbrauch der Hintergrundbeleuchtung steigt auf 300 Milliwatt an. Im ersten Modus liegt der gesamte Stromverbrauch bei 225 Milliwatt, im zweiten bei 400 Milliwatt. Neben Digitalkameras könnte das neue Display auch bei Smartphones genutzt werden.


Durch seine LED-Hintergrundbeleuchtung verbraucht der 24 Zoll große PC-Monitor Flatron W2486L von LG weniger Strom als Geräte mit Leuchtstoffröhren - und schont so die Umwelt. Zusätzlich verzichtet der Hersteller bei der Produktion des Bildschirms auf Quecksilber und Halogen. Im Test überzeugt der W2486L mit einer fehlerfreien Anzeige, während sich die Bedienung als gewöhnungsbedürftig erweist.
Mit dem MS238H stellt das Unternehmen Asus seinen ersten stromsparenden LED-Monitor vor. Das Gerät soll mit extravagantem Aussehen und guten technischen Werten punkten. Der Monitor ist zum Preis von 249 Euro ab sofort im Handel erhältlich.
Für den professionellen Büroeinsatz ist NECs Multisync E231W konzipiert. Das Widescreen-LC-Display mit 58 Zentimeter Bildschirmdiagonale (23 Zoll) soll im Vergleich zu konventionellen Displays um bis zu 50 Prozent weniger Energie aufnehmen. Möglich wird das durch die WLED-Hintergrundbeleuchtung.
Acer bietet mit der S221HQL den nach eigenen Angaben flachsten Monitor mit einem 21,5 Zoll großen Display an. Der Bildschirm überzeugt mit der Qualität seiner Darstellung und einer versteckten, aber sehr nutzerfreundlichen Bedienung.
In diesem Designgehäuse stecken ein PC-Monitor und ein 3D-Fernseher. Der Nutzer kann zudem zahlreiche weitere Bildquellen anschließen und sich über die Umwandlung von 2D-Bildern in 3D-Inhalte freuen.
Xperia P und Xperia U: Sony erweitert seine Xperia NXT Serie um zwei neue Modelle. Die auf dem MWC präsentierten Smartphones sollen für bessere Unterhaltung im vernetzten Zuhause sorgen.
Das Joint Venture Japan Display präsentierte bei einer Messe in Yokohama einen neuen Bildschirm, der ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt. Stattdessen absorbiert das Display Licht und reflektiert es,, um ein Bild anzuzeigen.




