Indirekter Vivaz-Nachfolger
Günstiges Multimedia-Smartphone: Sony Ericsson Xperia Neo im Test
Active, Arc, Mini, Neo, Play, Pro und Ray - Sony Ericsson hat in diesem Jahr eine ganze Serie neuer Xperia-Smartphones vorgestellt. Dem Xperia Neo fällt im Portfolio dabei die Rolle eines Mittelklasse-Modells zu. Gleichzeitig soll das Android-Smartphone das noch auf Symbian basierende Kamera-Handy Vivaz beerben. Keine leichte Aufgabe, doch das Xperia Neo meistert sie im netzwelt-Test bravourös.
Sony Ericsson Xperia Neo: Das Xperia Neo überzeugt im netzwelt-Test und präsentiert sich für Multimedia-Fans als günstige Alternative zu aktuellen Android-Flaggschiffmodellen. Zum Video: Sony Ericsson Xperia Neo
Inhaltsverzeichnis
- 1Bessere Darstellung dank Mobile Bravia Engine
- 2Brauchbare Bilder auch bei diffusen Lichtverhältnissen
- 3Mobiler Musikgenuss
- 4Leistung und Performance
- 5Schutz für Schnittstellen
- 6Preis
- 7Fazit
Zumal Sony Ericsson im Sachen Ausstattung gegenüber dem Flaggschiff-Modell kaum Abstriche macht. Wie beim Xperia Arc setzt das Unternehmen beim Xperia Neo diverse Sony-Techniken ein. So profitiert das Display von der Bravia-Engine, die Sony in seinen Fernsehern einsetzt. Die verwendete Variante für mobile Geräte, Mobile Bravia Engine genannt, soll vor allem die Darstellung von Fotos und Videos verbessern, etwa das Rauschen bei Videostreams reduzieren.
Bessere Darstellung dank Mobile Bravia Engine
Die Engine lässt sich in den Einstellungen des Smartphones zu- oder abschalten. Von Werk aus ist sie aktiviert. Schaltet der Nutzer sie beim Betrachten von Fotos und Videos einmal testweise aus und dann wieder ein, sollten auch ungeübte Betrachter einen Unterschied bemerken: Mit eingeschalteter Mobile Bravia Engine wirken Fotos und Clips schärfer. Die Stärke des Effektes hängt dabei aber auch vom Ausgangsmaterial ab.
Sony Ericsson Xperia Neo
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Bild vergrößern Optisch ähnelt das Xperia Neo dem Modell Vivaz. - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Das Handy verfügt über eine Kamera-Taste. - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Die USB- und HDMI-Schnittstelle sind durch Plastik-Verschlüsse geschützt. - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Für Videotelefonate steht eine Frontkamera bereit. - Bild 5 von 10
Bild vergrößern Statt Sensortasten setzt Sony Ericsson unter dem Display auf physikalische Tasten. Eine Beleuchtung fehlt. - Bild 6 von 10
Bild vergrößern Die verbaute 8,1-Megapixel-Kamera überzeugte im netzwelt-Test. - Bild 7 von 10
Bild vergrößern Die Rückseite lässt sich leicht lösen. - Bild 8 von 10
Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt Android 2.3 zum Einsatz. - Bild 9 von 10
Bild vergrößern Die Arbeitsgeschwindigkeit ist vergleichbar mit anderen Android-Handys der gehobenen Mittelklasse. - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Beim Surfen machte das Xperia Neo eine gute Figur.
Auch bei der verbauten 8,1-Megapixel-Kamera kommt Sony-Know-how zum Einsatz - zum Beispiel der Sony Exmor R-Sensor, der auch in diversen Kompakt-Kameras des Herstellers steckt. Er soll auch bei Dunkelheit oder diffusem Licht noch akzeptable Fotos liefern. Im netzwelt-Test war gegenüber vergleichbaren Handy-Kameras eine Verbesserung deutlich sichtbar. Zumal der Exmor R-Sensor noch durch eine Fotoleuchte unterstützt wird.







Beiträge
insgesamt 6 BeiträgeIch hatte mich nach intensiver Internet-Recherche eigentlich auch für das Xperia Neo entschieden und mich dann in einen etwas größeren Laden begeben. Dort hatte ich dann schon nebenan mitbekommen, wie ein...
es ist wirklich eine klasse Alternative für den normalen Geldbeutel, verstehe nicht, weshalb es sich nicht besser verkauft, SE hat ziemlich einen Image- und Bekanntheitsverlust erfahren...
@Mirsch: Bei uns im Karton fehlte der leider. Das ist aber auch immer Händler abhängig. Laut offizieller Pressemitteilung ist er aber auch nicht im Lieferumfang enthalten. @Martin B.: Danke für den...
Ok, die "Engine" habt ihr ja schon selbst bemerkt ;-) - Dann korrigiert aber bitte auch noch das Märchen, dass Neo und Arc 200,- Preisdifferenz trennen! Aktuell sind es runde 335,- fürs Arc und 270,- fürs Neo...
Also nur mal so gesagt, bei mir lag ein Adapter von Micro- auf Full-HDMI bei und funktioniert auch ohne Probleme, man kann sogar mit der TV-Fernbedienung das Handy steuern (Samsung LED-TV).