Ergebnis eines iSEC-Vergleichs
Überraschendes Ergebnis: Windows 7 sicherer als Mac OS X Lion
Windows 7 ist prinzipiell sicherer als Mac OS X Lion - zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der IT-Sicherheitsberatungsfirma iSEC Partners. Das Microsoft-OS bietet bei drei von fünf analysierten Angriffsmethoden bessere Abwehrmaßnahmen als das neue Apple-System.
Microsoft hat der auf der Hacker-Konferenz Black Hat vorgestellten Studie zufolge die Nase vorn, wenn es um Netzwerk-Angriffe, versteckte Malware oder das Stehlen von Daten geht. Bei lokalen Angriffen und dem Schutz vor Infektionen herrscht Gleichstand zwischen beiden Betriebssystemen. Für Unternehmen empfiehlt es sich dennoch, weiterhin auf Windows anstatt auf Mac OS X zu setzen, resümieren die Sicherheitsexperten. Apple empfehlen sie für die Zukunft unter anderem das Authentifizierung-Schema zu überarbeiten, verschiedene Server-Protokolle zu einem sicheren zu vereinen und die Abhängigkeit von SSL-Zertifikaten zu reduzieren.
Überraschendes Ergebnis
Das Ergebnis überrascht, gelten doch Macs in der öffentlichen Wahrnehmung als deutlich sicherer als Windows-Rechner. Den Grund hierfür sehen die iSEC-Forscher im Marketing von Apple, das ihrer Meinung nach irreführend ist. Zwar könnten Mac-Computer keine Windows-Viren bekommen, dennoch sei das System wie jedes Computer-System verwundbar.
Der Grund, warum es für den Mac weniger Malware gebe, sei einzig und allein im vergleichsweise geringen Marktanteil von sechs bis acht Prozent zu suchen. Cyberkriminelle, die sich ein Botnetz aufbauen wollen, würden sich daher eher auf Windows-Rechner konzentrieren. Die suggerierte Sicherheit mache Mac-Nutzer aber anfällig für sogenannte Social-Engineering-Angriffe, wie die Verbreitung der Malware MacDefender zeige. Beim Social Engineering versuchen Angreifer, sich durch zwischenmenschliche Beeinflussungen Zugang zu Daten zu erschleichen.


Microsoft bestätigte in einer Sicherheitsmitteilung eine kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke. Angreifer können in allen Windows-Versionen über die unzureichend geschützten Verknüpfungsdateien in das System eindringen. Die Lücke wird von der neuen Stuxnet-Malware genutzt.
Viele Mac-Besitzer schützen ihre Computer bisher nicht gegen Viren. Allerdings hat jetzt eine Analyse von Sophos gezeigt, dass Macs relativ häufig mit Malware infiziert sind.
Mac-Computer und damit auch das Betriebssystem Mac OS X werden zunehmend beliebter. Mit der Popularität steigt aber auch die Attraktivität des Systems für Cyberkriminelle. Apple beugt deshalb vor und lässt die kommende Version Lion vor dem Start von Sicherheitsexperten überprüfen.
Immer mehr Viren und Trojaner finden den Weg auf das Mobiltelefon. Einer aktuellen Studie zufolge stieg vor allem die Zahl der Malware-Attacken auf Android-Systeme bedrohlich - im Vergleich zum Vorjahr um 400 Prozent.
Über dieses ersten Platz dürfte sich Google nicht freuen: Android ist laut McAfee das am häufigsten angegriffene mobile Betriebssystem. Allgemein sind Malware-Attacken im zweiten Quartal stark angestiegen.
Windows 8 soll die Bedienung des PCs revolutionieren, ohne dass die Sicherheit darunter leidet. Microsoft hat im neuen Betriebssystem einige Neuerungen eingeführt, die Angriffe durch Viren noch schwerer machen sollen.
Das Betriebssystem von Apple gilt im Gegensatz zu Windows als virenfrei - dennoch häufen sich die Hacker-Angriffe auf die Macs. Brauchen Apple-Nutzer nun also auch ein Antivirenprogramm auf ihrem Rechner? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie im Forum mit anderen netzwelt-Lesern.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeWindows-User haben gelernt ihr System abzusichern und sind sensibler als Mac OS User. Sicherheit hängt nicht nur vom System, sondern auch vom User ab.
@geht Sie nichts an!: Es stimmt zwar, das MacOS X auf BSD beruht, aber Apple hat es tatsächlich geschafft, dort Sicherheitslücken in der Größe von Scheunentoren zu öffnen. Und damit ists aus mit der legendären...
Ziemlicher Blädsinn der hier erzählt wird! Mac OS X ist schon aufgrund seiner UNIX Architektur sicherer als jedes Windows!