Ergebnisse neuer Studien
Facebook: Die schlechten und die guten Einflüsse auf Jugendliche
Heutzutage spielen Soziale Netzwerke oftmals eine sehr wichtige Rolle im Leben von Jugendlichen. Erste Studien zeigen jetzt die psychologischen Effekte, die Facebook und Co. haben können. Es stellt sich heraus, dass die soziale Vernetzung sowohl Vorteile als auch Nachteile besitzt.

Bei einem Treffen der American Psychological Association (APA) ging Dr. Larry D. Rosen, Professor für Psychologie an der California State University, in einer Rede näher auf die Folgen der Nutzung von Facebook ein. Er bezieht sich dabei speziell auf Effekte für Kinder und junge Erwachsene und gibt auch Tipps für die Eltern.
Psychologische und gesundheitliche Folgen
Die Nachteile: Laut Rosen zeigen Teenager, die oft auf Facebook unterwegs sind, stärkere narzisstische Tendenzen. Bei jungen Erwachsenen dagegen treten andere psychologische Störungen, zum Beispiel aggressive Tendenzen und antisoziales Verhalten, auf. Eine ältere Studie hat gezeigt, dass Teenager-Mädchen, die viel Zeit bei Facebook verbringen, mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Essstörung entwickeln.
Außerdem wirkt sich die Nutzung von Facebook auch auf das Lernen aus: Schüler bis hin zu College-Studenten, die einmal in 15 Minuten das Soziale Netzwerk besucht haben, erzielen schlechtere Noten. Allgemein gesehen wirkt sich die übermäßige Nutzung von Medien und Technik negativ auf die Gesundheit von Kindern und Teenagern aus. So sollen sie unter anderem anfälliger für Depressionen und Angstzustände sein.
Mehr Empathie und leichtere Sozialisierung
Rosen sprach in seiner Rede aber auch von positiven Effekten. Neue Studien hätten demnach gezeigt, dass Viel-Nutzer von Facebook mehr "virtuelle Empathie" gegenüber ihren Internet-Freunden zeigten. Verschlossene Typen könnten dort zudem soziales Verhalten erproben. Was das Lernen betrifft, so bieten Soziale Netzwerke Werkzeuge an, die sich dafür eignen, junge Schüler zu begeistern.
Für Eltern gibt Rosen den Tipp, dass es sich nicht lohnt, eine Software zur Überwachung der Online-Aktivitäten der Kinder einzusetzen. Sie sollen stattdessen mit ihren Kindern darüber reden, was angebracht ist und was nicht. Wichtig sei auch, dass Eltern die Online-Trends verfolgen und sich über die neuesten Technologien, Webseiten und Anwendungen informieren.

Positive Auswirkung hat auf jeden Fall das Interesse der Eltern an diesen Webseiten, somit können auch gute Gespräche und Diskussionen mit den Jugenlichen geführt werden. Bedenklich finde ich nur,...
Das scheint mir das Wichtigste zu sein, was Eltern betrifft: immer auf den neuesten Stand zu sein- bei Online-Trends und neueste Webseiten und deren Anwendung.Sodann kann man auch mit den Kindern darüber reden und...