Blizzard rechtfertigt sich

Diablo 3: Online-Zwang verärgert Fans

Wer Diablo 3 spielen will, muss online sein - auch wenn er nur im Einzelspieler-Modus zockt. Der Grund: Der Held des Spielers wird nicht mehr lokal auf der Festplatte gespeichert, sondern auf den Blizzard-Servern. Hersteller Blizzard will dadurch Cheatern das Handwerk legen, erklärt Online-Chef Robert Bridenbecker in einem Interview.

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Auch für den Einzelspieler-Modus werden Nutzer bei Diablo 3 eine Internet-Verbindung benötigen. (Bild: Blizzard)
Auch für den Einzelspieler-Modus werden Nutzer bei Diablo 3 eine Internet-Verbindung benötigen. (Bild: Blizzard)
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"Wir garantieren dadurch, dass es keine Hacks und Duplikate gibt", sagte Bridenbecker gegenüber MTV Multiplayer. Er wies auch darauf hin, dass es durch den Online-Zwang nun möglich sei, einen Einzelspieler-Charakter direkt in den Mehrspieler-Modus zu übernehmen. Beim Vorgänger hatten Spieler, die aus dem Einzelspieler-Modus in den Mehrspieler-Modus wechselten, noch einmal ganz von vorn anfangen müssen, da Blizzard nicht verifizieren konnte, ob die auf dem heimischen PC erstellten Charaktere nicht durch Hacks manipuliert wurden.

Kein Social Network-Zwang

Die Online-Verbindung als Schutz vor Software-Piraten zu nutzen, habe dagegen laut Bridenbecker eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Er versicherte zudem, dass der Online-Zwang nicht bedeute, dass Einzelspieler sich in eine Community integrieren und mit anderen Spielern austauschen müssten. Abgesehen davon, dass der Charakter auf den Blizzard-Server abgespeichert würde, ändere sich am Einzelspieler-Modus nichts.

Blizzard versucht offenbar, die Spieler bei Diablo 3 verstärkt vor Hackern und Cheatern zu schützen. Der Hersteller kündigte zuletzt auch ein Online-Auktionshaus an, in dem Nutzer Diablo 3-Gegenstände handeln können. So soll verhindert werden, dass diese auf unseriöse Angebote Dritter ausweichen. Wann Diablo 3 erscheint, ist weiterhin unklar. Einen ersten Eindruck vom Spiel konnte sich netzwelt aber bereits auf der Gamescom 2010 machen. Den Kurztest finden Sie auf netzwelt.

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