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Viagogo: Hintergründe zu fehlerhaften Take That-Tickets Kein Einlass trotz Ticket

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Wer vergangenes Wochenende das Abschlusskonzert der Take That-Tour 2011 verfolgen wollte, wurde unter Umständen nicht in das Olympiastation gelassen. Grund dafür sind Probleme mit Tickets von Viagogo.

Zahlreiche Kunden von Viagogo hatten Probleme beim Einlass zur Take That Tour 2011.

Eigentlich könnte es so schön sein: Seit Ende Mai 2011 tourt Robbie Williams wieder mit seiner alten Formation Take That durch Europa, am vergangenen Freitag wollten tausende Zuschauer den krönenden Abschluss mit einem Konzert im Münchner Olympiastadion feiern. Leider erhielten manche unter Ihnen keinen Einlass.

Der Verkauf von Tonträgern ist im Keller, während das Geschäft mit Konzerten boomt wie nie - Grund dafür ist auch die steigende Nachfrage nach Tickets im Internet. Längst wird die Mehrzahl der Plätze nicht mehr im Vorverkauf oder an der Abendkasse vergeben, sondern online gebucht. Leider kommt es dabei auch immer wieder zu Betrugsfällen, wie der Fall Viagogo im Zusammenhang mit der Take That-Tour 2011 zeigt.

Personalisierter Einlass

Nach Informationen von netzwelt hatten mehrere hundert Personen Probleme beim Einlass für das Konzert am vergangenen Freitag. Grund dafür war die Tatsache, dass der Name auf dem jeweiligen Ticket nicht mit dem Namen des Besitzers übereinstimmte. Der Veranstalter der Take That-Tour 2011 besteht jedoch auf einer Bindung der Karten an diejenige Person, die auch eingelassen wird. Bei allen Konzerten der Tour wurde daher vor dem eigentlichen Einlass ein Abgleich von Ticket und Personalausweis durchgeführt.

Diese Regelung traf besonders solche Zuschauer, die über den Zweitmarkt von Viagogo eine Karte erworben hatten. Im Gegensatz zu Eventim und Co. schöpft Viagogo nicht aus einem eigenen Kontingent für die jeweilige Veranstaltung, sondern fungiert lediglich als Handelsplattform für den An- und Verkauf beliebiger Tickets. Damit hat sich das Portal als Zweitmarkt besonders bei gut besuchten Konzerten und im Sport-Bereich erfolgreich etabliert, trägt im vorliegenden Fall aber nicht zur Lösung von Problemen bei.

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2 Kommentare

  • Nika schrieb Uhr
    AW: Viagogo: Hintergründe zu fehlerhaften Take That-Tickets

    Ich bin auch geschädigt. Ein paar interessante Links zum Thema, auch bzgl. Geld zurück und wie es wohl im Hintergrund so ablief:

    SPIEGEL.TV - Web-TV der SPIEGEL Gruppe Take-That-Karten von Viagogo: Gutes Geschäft mit schlechten Onlinetickets - Panorama | STERN.DE Nach Ticket-Theater in Hamburg: "Viagogo": Entschädigung für Take-That-Fans! | Hamburg
  • putzi00 schrieb Uhr
    AW: Viagogo: Hintergründe zu fehlerhaften Take That-Tickets

    bin ebenfalls durch viagogo geschädigt. Da wir stundenlang am Troublecounter aushalten mussten und uns ebenfalls mit anderen Wartenden ausgetauscht haben kann ich sagen dass sich viagogo hier einfach rauswinden will: a. Es gab ein Urteil (mein Anwalt konnte es einsehen), das viagogo untersagte, Tickets zu vertreiben. Dennoch wurde der Verkauf nicht eingestellt. b. Bestandteil des Urteils war ebenfalls, dass nicht korrekt personalisierte Tickets rechtmäßig ungültig sind. c. viagogo unternahm nichts, diese Tickets korrekt zu personalisieren. Ich habe sie von November bis Januar und dann nochmals im Mai mehrfach dazu aufgefordert, die Tickets auf die korrekten Namen auszustellen. Demnach stimmt folgende Aussage nicht: Jeder Verkäufer sei verpflichtet, die gespeicherten Angaben zu einem Ticket zu aktualisieren, was eine "kleine Anzahl von Verkäufern leider unterlassen habe" viagogo hat die Aufforderung einfach nicht weitergegeben. d. Zu "Allerdings hätten auch Kunden anderer Plattformen ähnliche Probleme gehabt. Viagogo habe nach eigener Aussage allen Kunden den Ticketpreis erstattet, die nicht auf das Konzert gelassen wurden." Am Troublecounter waren ca. 80-90% der Betroffenen viagogo Kunden, vereinzelt ebay und andere Tickethändler. e. "Auf eigene Anfrage von netzwelt beim Support von Viagogo wurde man jedoch abgewimmelt, die Möglichkeit einer Erstattung scheint dort offenbar nicht jedem Mitarbeiter bekannt. " Das kann ich nur bestätigen!!! f. "Viagogo habe die Käufer nicht ausreichend über die Einlassbedingungen des Veranstalters aufgeklärt" Meiner Meinung haben sie sich selbst darüber nicht informiert!!! g. "Auf Anfrage bei Viagogo wurde Kunden irrtümlicherweise mitgeteilt, es gebe auch bei Tickets dritter Personen trotz der klaren Vorgaben des Veranstalters keine Probleme beim Einlass. Im Notfall solle man eben angeben, man habe das Ticket geschenkt bekommen" Wurde mir auch mehrfach mitgeteilt!

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Markus Franz
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