Mit WebOS und Gestensteuerung

HP Veer im Test: Slider-Smartphone im Scheckkarten-Format

Klein, kleiner, HP Veer - während die Konkurrenz ihre Smartphones mit großflächigen Displays ausstattet, geht Hewlett Packard (HP) den umgekehrten Weg. Mit dem HP Veer präsentiert der Hersteller wohl das mit Abstand kleinste Smartphone der Welt. Es ist gerade einmal so groß wie eine Kreditkarte, soll in den Nutzungsmöglichkeiten aber größeren Smartphones in Nichts nachstehen - nur bezahlen kann man mit dem Modell mangels NFC-Chip noch nicht.

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HP Veer: Das HP Veer ist gerade einmal so groß wie eine Kreditkarte ist aber dennoch so leistungsfähig wie moderne Smartphones. Auch die Bedienbarkeit fällt überraschend gut aus. Zum Video: HP Veer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nur kurze Einarbeitungszeit
  2. 2Besser mit ausgezogener Tastatur telefonieren 
  3. 3WebOS - gelungener Underdog
  4. 4Leistung: Wartezeiten und langsamer Browser
  5. 5Multimedia: Satter Klang, aber kein Kamera-Handy
  6. 6Laden per Touchstone
  7. 7Preis
  8. 8Fazit
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Wenn Sie jetzt denken, bei so einem kleinen Handy artet bestimmt jeder Anruf und jede Nachricht in Fummelei aus, täuschen Sie sich: HP ist es gelungen, die Größe des Handys gegenüber dem Vorgänger Palm Pixi noch einma zu reduzieren, ohne dass es merkliche Einschränkungen in der Bedienbarkeit gibt. Das Bedienkonzept sieht dabei eine Dreiteilung vor: Über den Touchscreen rufen Sie Apps oder Programmpunkte auf, im Gestenbereich steuern Sie das Smartphone und über die ausziehbare QWERTZ-Tastatur erfolgen Texteingaben.

Nur kurze Einarbeitungszeit

Die Dreiteilung funktioniert ganz gut, nur muss der Nutzer sich zunächst mit dem Konzept vertraut machen und daran gewöhnen. Denn tippt er auf dem Touchscreen in ein Textfeld, erscheint keine virtuelle Tastatur, stattdessen muss der Nutzer die integrierte Tastatur herausziehen. Ebenso ungewohnt ist der Gestenbereich, der ähnlich funktioniert wie beim BlackBerry Playbook oder beim HP Touchpad: Der Nutzer streicht vom Displayrand vertikal über den Gestenbereich und verkleinert so eine im Vollbildmodus laufende App. Per Wisch nach links und rechts kann er dann auch zwischen geöffneten Apps wechseln. Im Browser bedeutet ein Fingerwisch nach links dagegen beispielsweise "zurück".

Sowohl der Slider-Mechanismus als auch die vierzeilige Mini-Tastatur hinterließen im netzwelt-Test einen guten Eindruck. Der Slider-Mechanismus ist leichtgängig und rastet spürbar ein, allerdings waren im Test leichte Schleifgeräusche zu vernehmen. Die Tasten sind zwar klein, besitzen aber einen knackigen Druckpunkt. Dennoch ist beim Tippen Konzentration gefragt. Zudem ist die Haptik der Tastatur ungewohnt: Die Tasten besitzen einen Gummi-Überzug, dadurch fühlen sie sich leicht klebrig an - das dürfte nicht allen Nutzern gefallen.

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