Analysiert die Speicherbelegung unter Mac OS X
DaisyDisk für Mac OS X: Große Dateien auf der Festplatte aufspüren
Mit der jüngsten Modernisierung der MacBooks bewegt sich Apple konsequent weiter in Richtung SSD: Die sogenannten Solid State Discs sind nicht nur erheblich schneller als klassische Festplatten mit beweglichen Bauteilen, sondern auch komplett unempfindlich gegen Erschütterungen. Dafür bieten sie bei gleichem Preis deutlich weniger Platz - daher müssen einige Mac-Nutzer ihre Festplatte vor dem Wechsel aufräumen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2Speicher und Festplatten
- 3Darstellung der Ordner
- 4Fazit
Systemanforderungen
Das Programm DaisyDisk kann dabei helfen, vor einem Wechsel auf ein MacBook Air besonders speicherfressende Dateien zu identifizieren. Die aktuelle Version 2.0.7 ist kompatibel mit dem Betriebssystem Mac OS X 10.5 alias Snow Leopard und der aktuellen Lion-Fassung, allerdings ist DaisyDisk nicht kostenlos. Auf der Website des Herstellers lautet der Preis 19,99 Dollar, im deutschen Mac App Store schrumpft der Lizenzpreis auf 7,99 Euro. Die Installation der Anwendung ist denkbar einfach: Entweder wird DaisyDisk aus dem Mac App Store automatisch auf die Festplatte kopiert oder der Nutzer muss dies selbst auf einem DMG-Image nachholen, das er vom Hersteller erhalten hat. Dieser bietet auch eine Testversion an.

Speicher und Festplatten
Damit DaisyDisk dem Nutzer zeigen kann, welche Dateien besonders viel Speicherplatz belegen, muss das Programm nach der Installation erst einmal die gesamte Festplatte untersuchen. Dabei kann der Nutzer entscheiden, ob dieser Prozess im regulären Modus ausgeführt werden soll, in dem einige Systemordner nicht ausgewertet werden können. Nur wenn die Suche mit erweiterten Berechtigungen - das heißt: als Administrator - gestartet wird, kann DaisyDisk wirklich den gesamten Festplatteninhalt untersuchen. Im Dock signalisiert das Symbol der Anwendung, wie weit die Auswertung bereits fortgeschritten ist. DaisyDisk benötigt beim ersten Start bis zu fünf Minuten, je nach Mac-Modell, Größe und Bauart des Datenträgers auch länger.
Apropos Datenträger: Natürlich kann die Software nicht nur die eingebaute Festplatte, sondern auch per USB oder FireWire angeschlossene Geräte analysieren. Hier muss der Anwender bei langsamen USB-Sticks allerdings noch mehr Zeit für die Suche nach Dateien einplanen. Sobald die Auswertung eines bestimmten Datenträgers abgeschlossen ist, präsentiert DaisyDisk eine ansehnliche Grafik in Form eines Tortendiagramms, das neben dem belegten Speicher auch über den freien Platz informiert. Fährt der Nutzer über die einzelnen Stücke des virtuellen Kuchens, erscheinen in der rechten Spalte nähere Details.

Darstellung der Ordner
Jedem Objekt, das im Verhältnis zu den benachbarten Dateien und Ordnern auf der gleichen Ebene besonders viel Speicher beansprucht, ordnet DaisyDisk einen proportional vergrößerten Bereich zu. Der Anwender kann jedes farbige Elemente anklicken, um sich tiefer im Dateisystem zu bewegen. Oben im Programmfenster erscheint der jeweils ausgewählte Pfad, damit der Nutzer nicht die Übersicht verliert. Die einzelnen Ordnernamen sind dabei auf das entsprechende Verzeichnis verlinkt, sodass aus den Untiefen des persönlichen Nutzerordners zum Beispiel ein schneller Wechsel zurück in den Ordner für alle Benutzerkonten möglich ist.
Fazit
DaisyDisk erledigt seine Kernaufgabe sehr gut: Das Programm ermöglicht es, mit Hilfe einer grafisch äußerst ansprechenden Darstellung intuitiv diejenigen Ordner und Dateien zu finden, die auf der Festplatte etwas zu viel Speicher belegen. Das Programm ist besonders dann empfehlenswert, wenn der Anwender durch den Einsatz einer Solid State Disc auf jedes Gigabyte Speicherplatz genauestens achten muss.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.

Das ist sehr hilfreich. Mich würde ein Artikel interessieren, der Tipps zum Umstieg vom Macbook Pro auf Macbook Air gibt. Mein Pro hat 500 GB der neue Air hat nur 256 GB. Wie können die Daten...