Mac-Pendant zur beliebten iOS-App erschienen

OutBank: Bankgeschäfte unter Mac OS X

Das Betriebssystem Mac OS X steigert seinen Markanteil durch den Erfolg der Apple-Computer immer weiter, trotzdem existieren beispielsweise im Bereich Online-Banking nur sehr wenige Programme für den Mac - nicht zuletzt weil sich auch die Banken mit StarMoney und Co. hauptsächlich auf Windows konzentrieren. Kürzlich hat eine kleine Dachauer Firma mit OutBank aber eine Software vorgestellt, die das Segment aufrollen will.

Das Programmfenster von OutBank ist sehr übersichtlich und in Grau/Blau-Tönen gehalten. (Bild: Netzwelt)
Das Programmfenster von OutBank ist sehr übersichtlich und in Grau/Blau-Tönen gehalten. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Systemanforderungen
  2. 2Integration von PayPal
  3. 3Umsatz und Statistiken
  4. 4Fazit
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Systemanforderungen

Die Stoeger IT GmbH ist einigen Apple-Kunden vielleicht als Urheber der beliebten iPhone-App iOutBank bekannt, die sich zum De-facto-Standard für das mobile Online-Banking unter iOS gemausert hat. OutBank ist seit Ende Juli nun auch im Mac App Store für einen Lizenzpreis von 29,99 Euro erhältlich. Allerdings gilt der Einführungspreis nur bis Ende August, danach wird die Software nach Angaben des Herstellers zehn Euro teurer.

Für die Installation von OutBank muss auf dem Mac mindestens Mac OS X 10.6.6 laufen, selbstverständlich ist das Programm mit dem kürzlich freigegebenen Nachfolger Mac OS X 10.7 (Lion) kompatibel. Interessierte Nutzer können, im Gegensatz zur iOS-App, von der Herstellerseite eine 30-Tage-Testversion beziehen.

Beim ersten Start kann der Nutzer eine OutBank-Einstellungen vom iPhone importieren. (Bild: Netzwelt)
Beim ersten Start kann der Nutzer seine OutBank-Einstellungen vom iPhone importieren. (Bild: Screenshot)

Integration von PayPal

Die Installation der Anwendung erledigt der Mac App Store automatisch, für die Testversion muss der Nutzer manuell die OutBank-Datei in den Programmordner des Systems kopieren. Beim ersten Start bietet OutBank den Import der Einstellungen von iOutBank an: Dazu müssen Nutzer lediglich die Sicherungsdatei angeben, aus der das Programm Konten, Umsätze und gespeicherte Zahlungsempfänger übernehmen kann. Alle Nutzer, die zum ersten Mal mit OutBank in Kontakt kommen, können alternativ den Einrichtungsassistenten für die Konfiguration starten. Dieser fragt zunächst nach dem gewünschten Passwort für OutBank. Hier sollte der Nutzer natürlich eine möglichst sichere Kombination wählen, um unberechtigten Zugriffen vorzubeugen.

OutBank für Mac OS X kann beliebige Konten abfragen, sofern diese über die HBCI-Technologie zugänglich sind. Dabei benötigt der Nutzer keinen vollwertigen Chipkartenleser, sondern kann auch HBCI in Kombination mit der Anmeldung per PIN/TAN-Verfahren nutzen. Allerdings muss diese Methode bei den meisten Banken zuvor freigeschaltet werden. Die Deutsche Bank bezeichnet diese Technik zum Beispiel als "HBCI Plus". Alternativ bietet OutBank dem Nutzer den Zugriff auf seine PayPal-Umsätze, für Selbstständige ist außerdem das virtuelle Kassenbuch eine äußerst praktische Hilfe bei der täglichen Arbeit.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.

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