Flachbildfernseher immer beliebter
Alle sechs Jahre: Deutsche schieben Fernseher immer früher aufs Abstellgleis
Der Kauf eines Fernsehers sollte gut überlegt sein, schließlich will man das Gerät doch möglichst lange behalten - oder nicht? Wie der Branchenverbad BITKOM berichtet, ersetzen Deutsche ihren Fernseher mittlerweile deutlich früher als zu Zeiten von Röhrengeräten.
Ein Röhrenfernseher war relativ lange ein Bestandteil der Wohnzimmer-Einrichtung - er wurde etwa alle zehn Jahre gegen ein neues Modell eingetauscht. In der heutigen Zeit treiben technische Fortschritte den Austausch des Fernsehers voran. So kaufen die Deutschen inzwischen alle sechs Jahre ein neues Gerät. Diese Zahl nennt BITKOM auf Grundlage von Daten der Gesellschaft für Konsumforschung.
Rekordabsatz bei Flachbildfernsehern
Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium nennt für diese Entwicklung mehrere Gründe. So würden "Innovationen wie HDTV, 3D oder Internetanschluss" einen schnelleren Austausch nach sich ziehen. Außerdem fördern technische Verbesserungen bei der Bildqualität und Ausstattungsmerkmale wie LED-Technik oder die neuesten Plasma-Displays den Kauf eines neuen Geräts. "Auch ein niedrigerer Stromverbrauch ist in Zeiten hoher Energiepreise zu einem wichtigen Argument für die Neuanschaffung geworden", führt Haupter weiter aus.
Wenig überraschend: Nutzer kaufen mehr Flachbildfernseher als in den Jahren zuvor. Das European Information Technology Observatory verzeichnete im Jahr 2010 neun Millionen verkaufte Flachbildschirme - ein Rekord. Im Jahr 2011 soll die Zahl um weitere 500.000 Stück anwachsen. Für diese Entwicklung nennt BITKOM die sinkenden Preise für die Geräte. 2008 fielen im Durchschnitt Kosten in Höhe von 830 Euro für einen neuen Flachbildfernseher an, 2011 dagegen müssen Nutzer nur noch 633 Euro zahlen - und das trotz Zusatzfunktionen und verbesserter Qualität.


Das mobile Internet erobert dank neuer Geräte, günstiger Datentarife und attraktiver Anwendungen den Massenmarkt. Der Absatz von Smartphones soll in Deutschland im Jahr 2010 um knapp 50 Prozent zulegen. Damit würde jedes dritte in Deutschland verkaufte Mobiltelefon in diesem Jahr ein Smartphone sein.
Diese Zahlen berauschen: Pro Sekunde versenden die Deutschen rund 1.100 SMS, im Jahr insgesamt 34 Milliarden. Das hat der Hightech-Verband Bitkom mitgeteilt mit Verweis auf die aktuellen Daten der Bundesnetzagentur.
2011 wird ein gutes Jahr für die Smartphone-Branche. Einer aktuellen Studie zufolge sollen in Deutschland 10 Millionen Exemplare verkauft werden. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Anstieg um 39 Prozent.
41,3 Milliarden SMS: Die Deutschen haben 2010 einen neuen Rekord im Versenden von SMS erreicht. Statistisch gesehen entspricht das 1.300 SMS pro Sekunde oder über 500 SMS pro Jahr für jeden Bürger.
Der Umfang der Handy-Telefonie steigt. Auch 2010 verbrachten die Deutschen immer mehr Minuten mit dem Handy am Ohr - trotz SMS und mobilem Internet. Bald wird mit dem Handy fast genauso viel telefoniert wie über Festnetz.
Internetfähige TV-Geräte sind der neue Trend auf dem Fernsehmarkt. Eine BITKOM-Studie zeigt, dass die Verkaufszahlen erstmals höher ausfallen als die von klassischen Fernsehgeräten.
Smartphone-Apps machen der SMS Konkurrenz. Zwar ist die Handy-Kurzmitteilung noch immer sehr beliebt, doch die Umsätze sinken. 





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insgesamt 1 BeitragOb das vielleicht auch damit zusammen hängt, das ein TV-Flachbildschirm eine von den meisten Herstellern angegebene Betriebszeit ( nicht verwechseln mit Lebensdauer ) von etwa 60.000 Stunden ( ca 6,8...