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Bing StreetSide: Widerspruch gegen Kartendienst ab sofort möglich
Microsoft schließt mit der hauseigenen Suchmaschine Bing immer mehr zum Marktführer Google auf. Das jüngste Angebot namens Bing StreetSide ist ein wichtiger Baustein in der Strategie des Konzerns. Hinter dem sperrigen Namen versteckt sich die Möglichkeit, im Kartendienst ganze Straßenzüge in fotorealistischer Qualität zu betrachten und sich per Maus darin zu bewegen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Einspruch gegen Bing StreetSide
- 2Formular per Post oder Brief senden
- 3Bilderkennung von Microsoft Research
- 4Fazit
Einspruch gegen Bing StreetSide
In den Vereinigten Staaten von Amerika wird Bing Streetside bereits seit Ende 2010 angeboten, der Start in elf europäischen Ländern soll im Herbst 2011 folgen. Seit einigen Monaten fährt dazu die Firma Navteq, eine Tochter des finnischen Handyherstellers Nokia, mit speziell ausgerüsteten Kamerawagen durch deutsche Großstädte und nimmt die Innenstädte auf. Ab dem heutigen Montag, 1. August, können Mieter und Hausbesitzer mit einem speziellen Formular der Veröffentlichung widersprechen.
Diese Möglichkeit gibt es bis zum 30.09., später eingehende Widersprüche werden dann erst nach dem offiziellen Start von Bing StreetSide direkt über den Kartendienst angenommen. Wer sich bereits vorab bis zum 15.07. bei Microsoft Deutschland gemeldet und ausreichende Angaben über sein Haus gemacht hat, soll von Mitarbeitern des Konzerns ebenfalls berücksichtigt werden.


Auch Microsoft wird seinen Fotostraßen-Dienst Bing Streetside nach Deutschland bringen. Der Softwareriese aus Redmond will allerdings deutlich weniger Daten sammeln als Google für Street View.
Microsoft will noch im Sommer seine Suchmaschine Bing in Deutschland mit Straßenansichten bestücken. Ab Mai beginnen Kameraautos deshalb mit ersten Aufnahmen für Bings Maps Street Side in deutschen Städten. Bei der Erfassung arbeiten die Redmonder mit Navteq zusammen.
Microsoft darf mit Kamerafahrten für den Foto-Straßendienst Street Side beginnen. Das zuständige bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat dem Unternehmen dafür die Erlaubnis erteilt. Über ein Vorabwiderspruchsrecht wird aber weiter verhandelt.
Microsoft lenkt im Streit um ein Vorabwiderspruchsrecht bei Bing Streetside ein. Wie bei der Konkurrenz können deutsche Nutzer bald auch hier vorab die Veröffentlichung von Bildern ihres Hauses im Dienst unterbinden.
40.000 gegen rund 245.000: Bei Microsoft gingen wegen Streetside bislang deutlich weniger Vorabwidersprüche gegen die Veröffentlichung von Gebäude-Bildern ein als damals bei Google wegen Street View.
Microsoft hat derzeit Probleme mit der Straßenansicht StreetSide seines Kartendiensts Bing Maps. Der Dienst funktioniert seit einigen Tagen nicht. Die Ursache war zunächst unklar, steht nun jedoch fest.




