10-jähriges Jubiläum

Rahmenprogramm zur gamescom: Internationale Casemod-Meisterschaft

Zum zehnten Mal treten in diesem Jahr Casemodder auf der gamescom gegeneinander an und kämpfen um den Meisterschaftstitel. Zum ersten Mal befindet sich auch eine Frau im Teilnehmerfeld. Neben bereits erschaffenen Casemods wird auch live und vor Ort kräftig an Gehäusen von Rechnern herumgebastelt.

Mit dem "Medicase" ist netzwelt 2009 bei der Casemod-Meisterschaft angetreten. (Bild: netzwelt)
Mit dem "Medicase" ist netzwelt 2009 bei der Casemod-Meisterschaft angetreten. (Bild: netzwelt)
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Beim Casemodding wird das Gehäuse eines Rechners auf möglichst spektakuläre Art und Weise verändert. Auf der gamescom findet zunächst zwischen dem 17. und dem 19. August der Team-Wettbewerb statt. Die jeweiligen Gruppen haben 24 Stunden Zeit, um langweilige Gehäuse in Kunstwerke zu verwandeln. Für alle, die sich den Wettbewerb anschauen möchten: Er findet in der Messehalle 8 statt.

Einzel-Wettbewerb mit weiblicher Beteiligung

Am Wochenende (20. bis 21. August) findet dann der Einzel-Wettbewerb statt. Hier wird nicht live an den Gehäusen geschraubt und gebastelt, sondern Casemodder zeigen ihre besten Werke, die teilweise in jahrelanger Arbeit entstanden sind. Zum ersten Mal möchte auch eine Frau die Meisterschaft gewinnen und startet mit einem 1,5 Meter langen Drachen in den Wettkampf. Im Jahr 2009 stellte sich auch netzwelt der Konkurrenz.

Zum zehnten Jubiläum der Casemod-Meisterschaft gibt es drei Sonderkategorien. Bei "Cases on the Move" geht es darum, dass sich das Gehäuse selbst oder Teile davon bewegen. Als Beispiel werden eine lebendige Schaufensterpuppe oder ein Computer im Motorrad genannt. Dabei geht es nicht nur um Casemods, sondern auch um Casecons - selbst konstruierte Gehäuse - oder CE-Mod - modifizierte Unterhaltungselektronik.

Außerdem findet am Sonntag, 21. August, ein Casemodding-Workshop statt. Besucher modifizieren dabei zusammen mit einem Profi ein Bauteil eines Computergehäuses und treten gegen ein anderes Team an. Das Publikum entscheidet per Applaus über den Gewinner. Bei den "Crazy-Servern" sollen Modder drei Server entweder auf Knopfdruck oder per Zeitschaltuhr crashen lassen. So soll zum Beispiel Rauch aufsteigen oder LEDs sollen anfangen, unkontrolliert zu blinken.

Die diesjährige gamescom findet vom 18. bis zum 21. August in Köln statt.

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