Ergebnis einer neuen Studie
Browser-Vergleich: Internet Explorer-Nutzer sind die Dümmsten (Update)
Das kanadische Unternehmen AptiQuant hat eine Studie durchgeführt, die die Intelligenz von Nutzern unterschiedlicher Browser vergleicht. Dabei zeigt sich, dass Anwender, die mit dem Internet Explorer ins Netz gehen, dümmer sind als andere Surfer.

Das Update vom 4. August finden Sie am Ende des Artikels.
Für die Studie stellte AptiQuant einen kostenlosen Intelligenz-Test ins Netz, den über 100.000 Menschen ausgefüllt haben. Anschließend wurden die Testergebnisse nach den einzelnen Browsern aufgeschlüsselt und verglichen. Demnach schnitten Nutzer des Internet Explorers von Microsoft unterdurchschnittlich ab.
Opera-Nutzer liegen über dem Durchschnitt
Anwender, die Google Chrome, Mozilla Firefox oder Apples Safari zum Surfen nutzen, erzielten IQ-Werte, die etwas über dem Durchschnitt lagen. Am meisten Punkte und somit die höchsten Intelligenzquotienten erzielten Nutzer von Opera, Camino und Internet Explorer mit Googles Chrome Frame. Im Vergleich mit einer ähnlichen Studie aus dem Jahr 2006 zeigt sich, dass der IQ vor fünf Jahren bei Nutzern des IE 6 und IE 7 noch deutlich höher lag.
Business Insider berichtet ebenfalls über die Studie und führt mehrere Gründe an, warum das Ergebnis mit Vorsicht zu genießen ist - nicht alle davon sind ernst gemeint. Zu den eher ernsten Einwendungen zählt, dass der Internet Explorer in etwa doppelt so häufig installiert ist wie jeder andere Browser. Dadurch sei es wahrscheinlicher, dass der Durchschnitt heruntergezogen wird.
Außerdem wird der Durchschnitt auch verschlechtert, da der Internet Explorer auf 95 Prozent der Rechner als Standard-Browser bei Nutzern festgesetzt ist, die nicht wissen, wie sie einen neuen Browser herunterladen oder installieren können.
Update vom 4. August: Offenbar nur ein Scherz
Die Studie, die behauptet, dass Nutzer des Internet Explorers dümmer sind als Nutzer anderer Browser, ist offenbar nur ein Scherz. Wie die BBC berichtet, besteht die Internetseite von AptiQuant erst seit kurzem. Die BBC versuchte zudem vergeblich, jemanden unter der angegebenen Kontaktnummer für einen Kommentar zu erreichen.
Ein weiterer Hinweis darauf, dass die Studie und die Firma erfunden sind, ist, dass die Fotos der angeblichen Mitarbeiter von AptiQuant identisch sind mit Bildern von Beschäftigten des französischen Marktforschers Central Test. Auf Nachfrage der BBC erklärte Central Test, dass sie keine Verbindung zu AptiQuant besäßen und auch nichts von den Aktivitäten gewusst hätten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 7 Beiträge
(OT) Hmm - vielleicht sollten wir darüber nachdenken, das ursprüngliche Datum, an dem der Artikel zuerst gepostet wurde, im Artikel zu behalten. Dieses geht nämlich bei jedem Update verloren, es erscheint nur das...
Zitat: netzwelt-leser sind die dümmsten.... Zitat: Hallo ronjaRT, ich begrüße dich recht herzlich als Netzwelt-Leserin :) ...
Hallo ronjaRT, ich begrüße dich recht herzlich als Netzwelt-Leserin :) Auch an dich der Hinweis auf das Update im Artikel. Bitte erst lesen, dann kommentieren. Viele...
netzwelt-leser sind die dümmsten.... alle leser anderer, auch z.b. der der schweizer-, boulevardpresse konnten sich schon 3 tage vorher über diese sinnlose studie informieren.
@Zu spät Besser mal lesen und das Update im Artikel beachten ;)