Neue App von Skyfire
Video Q: Flash-Videos mit Safari auf iPhone und iPad schauen
Mit Video Q bringt Skyfire eine weitere App auf iPhone und iPad, die es ermöglicht, Flash-Videos unter iOS zu betrachten. Bei Video Q handelt es sich, anders als bei der App Skyfire, nicht um einen Browser, sondern eher um eine Art Browser Plug-in: Der Nutzer surft mit einem beliebigen Browser, stößt er dann auf ein Flash-Video, sendet er dieses an Video Q und kann es kurze Zeit später in der App betrachten.
Dazu wird das Video auf den Skyfire-Servern umgewandelt und anschließend per Stream wieder auf das i-Gerät gesendet. Das Video kann über mehrere Wege an Video Q gesendet werden. Zur Auswahl stehen der Versand per Mail-Funktion - hierfür muss der Nutzer sich jedoch mit seiner E-Mail-Adresse bei Video Q registrieren -, das Kopieren der URL und Einfügen in Video Q oder der Versand direkt aus dem Browser über das Video Q-Bookmark. Zusätzlich zur Konvertierungsfunktion fungiert Video Q als eine Art Media Hub. Nutzer bekommen hier beliebte Videos der Skyfire-Nutzer angezeigt - getrennt nach Kategorien.
Alternative: Frash, Skyfire
Die App ist seit kurzem im App Store erhältlich und für iPhone und iPad optimiert. Sie ist aber auch kompatibel zum iPod touch. Voraussetzung für die App ist mindestens die iOS-Version 4. Der Einführungspreis beträgt rund 2 US-Dollar (circa 1,40 Euro). Wer nach Alternativen zu VideoQ sucht, kann auf den Skyfire-Browser der Entwickler zurückgreifen. Hier ist die Video Q-Funktionalität direkt integriert. Eine weitere Alternative wäre Frash, eine portierte Version von Flash. Das Programm setzt aber einen Jailbreak voraus.
Apple und Adobe streiten seit längerem über das Flash-Format. Apple wirft dem Hersteller vor, dass seine Programme zu viele Risiken für Nutzer bergen. Abstürze und Sicherheitsprobleme beim Mac gingen häufig auf Adobe-Software wie Flash oder Acrobat zurück, heißt es in Cupertino. Zudem sei der Flash-Standard in Zeiten von HTML 5 nicht mehr zeitgemäßg, weshalb sich das Unternehmen entschloss, seine iOS-Geräte ohne Flash-Unterstützung auszuliefern.


Von Anfang an hat Apple die Nutzung der Flash-Technologie auf dem iPhone, dem iPod Touch und auch auf dem kürzlich vorgestellten Tablet-Rechner iPad unterbunden.
Schenkt man aktuellen Statistiken von Adobe Glauben, zeigen Apple-Nutzer trotzdem steigendes Interesse an Flash-Inhalten.
Das Abspielen von Flash-Inhalten ist auf dem iPhone nicht möglich. Doch nach der Freigabe von Opera für das Smartphone hofft der Browser-Hersteller Skyfire seinen Flash-fähigen Handy-Browser auch aufs iPhone bringen zu können.
Auf dem iPhone sind Flash-Animationen mittels Jailbreak bereits teilweise möglich. Der Entwickler "Comex" des Jailbreaks Spirit zeigt nun , dass mithilfe der Erweiterung "Frash" bald auch die aktuelle Flash-Version 10.1 auf dem iPad läuft.
Apple hatte das Internet-Plugin Flash eigentlich von seinen mobilen Geräten verbannt. Zu unsicher und nicht mehr zeitgemäß war die Begründung. Nun ist es Entwicklern jedoch gelungen Adobes Flash auf einem iPhone 4 zu installieren.
Adobe hat eine erste Version des Programms Wallaby ins Netz gestellt. Mit dem Tool ist es möglich, Flash-Inhalte in HTML 5-Code zu konvertieren. Damit lassen sich dann in Flash animierte Banner beispielsweise auch auf dem iPhone, dem iPad und dem iPod Touch anschauen. Vor Videos und Musik kapituliert das Programm aber noch.
Besitzer von iOS-Geräten dürften auch bald in den Genuss von Flash-Videos kommen. Anbieter können dank des neuen Adobe Media Server 4.5 Videos künftig einfacher im für iOS-Geräte kompatiblen HTML 5-Format versenden.
Der Streaming-Dienst OnLive bietet ab sofort nicht mehr nur Computer-Spiele an, sondern streamt auch eine Windows-Umgebung auf Apples iPad. Nutzer haben damit auch Zugriff auf Flash-Inhalte im Netz.




