Dell Alienware M17xR3 im Test: 3D-Spiele auf großem Bildschirm
Höher, Schneller, Leiser
Im Benchmark-Test Cinebench 11.5 zeigt der Alienware M17xR3 von Dell, dass er für aktuelle 3D-Spiele gut gerüstet ist. Der Core i7-Prozessor erreicht 4,91 Punkte und die Geforce-Grafikkarte stellt bis zu 38,15 Bilder pro Sekunde dar. Da läuft auch die 3D-Darstellung von Spielen in Full-HD-Auflösung ruckelfrei.
Dell spricht in der Beschreibung des Alienware M17xR3 von einer Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden. Im Test hielt die Batterie des Gaming-Laptops allerdings nur knapp zwei Stunden durch - egal ob beim Spielen, Filme schauen oder Texte schreiben. Die Laufzeit lässt sich zwar verlängern, indem der Nutzer die Bildschirmhelligkeit senkt und das WLAN ausschaltet, angesichts einer Grafikkarte die angeblich bis zu 74 Watt Strom verbraucht und des großen Monitors verwundert die kurze Laufzeit aber auch nicht weiter. Unter Last beim Spielen stieg der Stromverbrauch im Test auf bis zu 167 Watt an.
| Festplattengeschwindigkeit 256GB SSD (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 169,0 MB/sek. | 177,1 MB/sek. | 174,1 MB/sek. | 0,1 ms |
Trotz der großen Leistung, die die Hardware bringt, arbeitet der Alienware M17xR3 sehr leise. Der Lüfter und die anderen Komponenten sind nicht zu hören. Die SSD-Festplatte erreicht Transferraten, die etwa dreimal so schnell sind wie bei herkömmlichen Festplatten. Der Spieler profitiert von ihnen unter anderem beim Kopieren von Daten und bei der Installation sowie beim Start von Programmen und Spielen.
Viel Platz zur Bedienung und bunte Beleuchtung
Bei einem 17,3 Zoll großem Bildschirm bietet das Gehäuse viel Platz für Tastatur, Touchpad und Handballenablagen. Letztere sind beim Alienware M17xR3 riesig und weisen eine stumpfe, gummierte Oberfläche auf, auf der die Hände nicht verrutschen.
Beim Tastatur-Layout geht Dell beim Alienware M17xR3 keine Experimente ein und positioniert alle Tasten, inklusive des Nummerblocks, am gewohnten Ort. Nur die Pfeiltasten sind ein wenig nach unten abgesetzt. Das Design der schwarzen Tasten mit weißem Rand und der "außerirdischen" Beschriftung ist unter Umständen gewöhnungsbedürftig.
Die einzelnen Tasten lassen sich leicht drücken und weisen einen klaren Druckpunkt auf. Oberhalb der Tastatur befinden sich einige Sondertasten, deren Beschriftung nur bei genauer Betrachtung zu entziffern ist. Sie dienen unter anderem dazu, die Lautstärke zu regeln, ein laufendes Video zu stoppen und wieder zu starten, die CD oder DVD aus dem Laufwerk auszuwerfen oder das WLAN-Modul ein- und auszuschalten.
Das große Touchpad reagiert ohne Verzögerung auf Berührungen und verfügt über zwei eigenständige Tasten, die sich leicht drücken lassen und deutliche Druckpunkte aufweisen. Trotzdem eignet sich das Touchpad nur für langsame Spiele - wenn es etwas schneller wird, kommt der Nutzer natürlich nicht um eine externe Maus herum.
Die gesamte Tastatur und das Touchpad sind hintergrundbeleuchtet. Im Alienware Command Center kann der Nutzer den verschiedenen Elementen andere Farben - auch unterschiedliche - zuweisen. Die Tastatur ist sogar in vier Farbfelder, die sich einzeln steuern lassen, unterteilt.






