Die neue Programmversion 13 im Test
Zoner Studio 13: Kostenlose Bildbearbeitung mit QuickFix-Funktion
Adobe Photoshop beherrscht seit Jahren den Markt für Bildbearbeitungsprogramme, ist aber durch den exorbitanten Lizenzpreis für viele Nutzer unerschwinglich. Die Konkurrenz um Pixelmator und Co. lockt mit Preisen von weniger als 100 Euro, vereinzelt existieren sogar kostenlose Produkte mit echten Profi-Funktionen, zu denen Zoner Studio 13 ohne Zweifel gehört. Netzwelt hat sich die Software angesehen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2Bibliothek und Dateitypen
- 3Bilder und Fotos im Web
- 4Fazit
Systemanforderungen
Der Hersteller des Programms bietet gleich mehrere Varianten an: Kostenlos ist Zoner Studio 13 in der sogenannten Free Edition. Für die Pro-Version, der einige Spezialfunktionen vorbehalten bleiben, muss der Nutzer dagegen knapp 70 US-Dollar auf den Tisch legen. Zwischen beiden Stufen gibt es noch eine separate Home-Ausgabe, die für 45 US-Dollar einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung bietet. Unabhängig von der jeweiligen Version benötigt Zoner Studio mindestens Windows XP oder eine neuere Version, 512 Megabyte freien Arbeitsspeicher sowie einen halbwegs aktuellen Prozessor, empfohlen wird hier mindestens ein Gigahertz.

Bibliothek und Dateitypen
Nach der Einrichtung kann Zoner Studio 13 Free ohne Neustart des Systems gestartet werden. Die Oberfläche des Programms ist, ähnlich Adobes Photoshop Lightroom oder vergleichbaren Produkten, in separate Reiter für die Verwaltung der Medienbibliothek, den "Betrachter" und die Bildbearbeitung unterteilt. Zoner Studio unterstützt alle wichtigen Dateitypen wie JPEG, PNG, GIF und TIFF. Für ein kostenloses Programm ist besonders bemerkenswert, dass Zoner Studio 13 Free Edition auch mit dem RAW-Format zurechtkommt. Damit steht der Bearbeitung von Rohdaten hochwertiger Kameras nichts mehr im Weg.
Die Organisation der Bibliothek erfolgt anhand von Metadaten: Zoner Studio wertet neben der Bezeichnung auch EXIF- und IPTC-Angaben einer Datei aus, auf Wunsch lassen sich zusätzlich Schlagwörter und ein einfaches Ranking in Form von Sternen ergänzen. Die Suchfunktion des Programms ist sehr ausgefeilt: Sie gestattet es, Bilder auch anhand bestimmter ISO-Daten oder zum Beispiel der Brennweite des eingesetzten Objektivs herausfiltern. Auch GPS-Daten lassen sich analysieren.
