Firmware manipulierbar
Macbook: Akku als Sicherheitslücke
Sicherheitsexperten der Firma Accuvant haben eine Schwachstelle im Sicherheitssystem von Apples Mac OS X gefunden. Ihnen gelang es, sich Zugriff zu den Steuerchips von Macbook-Akkus zu verschaffen und diese unbrauchbar zu machen. Möglicherweise könnten Cyberkriminelle hierüber auch Viren in das Betriebssystem einschleusen, berichtet die Webseite The Register.
Das Problem in so einem Fall ist, dass ein auf dem Chipsatz des Akkus gespeicherter Virus jede Festplatten-Formatierung und jeden Virenscan unbeschadet übersteht. Möglich wird der Angriff per Akku nur durch eine Unachtsamkeit von Apple. Der Hersteller aus Cupertino ändert bei den ausgelieferten Seriengeräten nicht das Standard-Passwort für die Steuerungschips des Akkus. Die Sicherheitsexperten um Charlie Miller knackten dieses und konnten dann per Software das Verhalten des Akkus steuern. Ihm gelang es, diesen vollkommen unbrauchbar zu machen, sodass ihn selbst die Mitarbeiter an der Genius Bar im Apple Store nicht mehr reparieren konnten.
Hilfstool angekündigt
Zugriff auf das Betriebssystem konnte Miller noch nicht erlangen, dies dürfte aber theoretisch möglich sein, da Apple über Mac OS X-Software-Updates zeitweise auch die Akku-Steuerung geringfügig verändert. Weitere Details will Miller auf der Hacker-Konferenze Black Hat, die Ende des Monats in Las Vegas beginnt, bekannt geben. Dann will er auch ein Tool veröffentlichen, mit dem sich das Standard-Passwort des Akku-Steuerungschips ändern lässt.
Apple hat erst kürzlich mit Mac OS X Lion eine neue Version seines Desktop-Betriebssystem veröffentlicht. Bei der Entwicklung des Systems arbeitete Apple Medienberichten zufolge eng mit Sicherheitsexperten aus der ganzen Welt zusammen, um das Betriebssystem sicherer zu machen.


Auf der Black Hat Konferenz in Las Vegas wollen zwei Wissenschaftler eine bislang unentdeckte Sicherheitslücke des iPhones präsentieren. Über eine simple SMS erhalten sie beispielsweise Zugriff auf die Kamera des Apple-Smartphones.
Mac-Computer und damit auch das Betriebssystem Mac OS X werden zunehmend beliebter. Mit der Popularität steigt aber auch die Attraktivität des Systems für Cyberkriminelle. Apple beugt deshalb vor und lässt die kommende Version Lion vor dem Start von Sicherheitsexperten überprüfen.
Für das auslaufende Desktop-Betriebssystem Snow Leopard stellt Applel ein großes Update bereit. Die 313 Megabyte große Aktualisierung schließt Programmfehler und Sicherheitslücken. Zudem verbessert sie die System-Performance.
Letzten Freitag lieferte Apple den Golden Master seines neuen Betriebssystems Mac OS X Lion aus. Medienberichten zufolge soll das OS jetzt Mitte Juli erscheinen.
Seit einigen Stunden ist die Entwickler-Vorschau von OS X Mountain Lion verfügbar. Dieser Version zufolge werden einige der älteren Mac-Modelle nicht unterstützt.
Apple plant offenbar Hardware-Updates für einen Großteil seiner Mac-Reihe. Neben dem MacBook Pro und dem MacBook Air sollen Gerüchten zufolge auch der iMac und Mac mini aufgerüstet werden.
Sicherheitsrisiko NFC: Experte Charlie Miller entdeckte einige Lücken im neuen Nahfunkstandard und konnte dadurch sogar auf die privaten Daten von Nutzern zugreifen und diese herunterladen. Wie das funktioniert, demonstrierte er auf der Hacker-Messe Black Hat.





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insgesamt 1 BeitragXD Akku als Schwachstelle für Viren, das schafft auch nur Apple!