Eigenen Server als Speicher für die Sicherungen nutzen
Anleitung: Sicherungskopien erstellen mit BackupPC 3.2.0
Es gibt hunderte Backup-Programme, doch nur wenige besitzen so viele Funktionen wie BackupPC und sind noch dazu komplett kostenlos erhältlich. Netzwelt testet das Open-Source-Programm auf Herz und Nieren und zeigt, wie man es auf dem heimischen Server als zentrale Sicherungslösung einrichten kann.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2Festplatte & Sicherung
- 3Speicher und Berichte
- 4Fazit
Das Betriebssystem Windows Home Server ist bestens für den Betrieb eines privaten Servers geeignet, der Medien an mehrere Rechner im heimischen Netzwerk ausliefert und als zentraler Speicher für Backups fungiert. Leider sind Sicherungskopien dabei nur aus dem lokalen Netzwerk und nicht über das Internet möglich und die Integration von Mac- und Linux-Rechnern ist deutlich schwieriger.
Systemanforderungen
Im Gegensatz zu klassischen Programmen muss BackupPC nicht auf jedem Computer im Haus installiert werden, der Sicherungskopien auf dem Server im Keller ablegen soll. Stattdessen setzen die Entwickler auf eine webbasierte Lösung, bei der die gesamte Konfiguration und Benutzung in einem Browser durchgeführt wird. Das ist auch sinnvoll, weil BackupPC damit besser für den Zugriff aus der Ferne geeignet ist als andere Anwendungen - vorausgesetzt, die Firewall gestattet eingehende Verbindungen.
Das beste Betriebssystem für die Installation von BackupPC ist zweifelsohne Linux, da durch die Bereitstellung als RPM- oder DEB-Paket die Abhängigkeiten automatisch aufgelöst werden. Zum Beispiel sollte unter Debian mit dem Kommando "apt-get install backuppc" nicht nur das Programm selbst, sondern auch Perl (mindestens in Version 5.8.0) eingerichtet werden. Als Dateisystem für die Speicherung von Backups wird ReiserFS oder Ext3 empfohlen, wobei ersteres laut Informationen der Entwickler deutlich schneller sein soll. Nutzbar sind aber auch alle anderen Dateisysteme, die sogenannte Hardlinks unterstützen, also auch Netzlaufwerke mit NFS. Damit scheiden Festplatten mit FAT16, FAT32 und selbst Microsofts NTFS aber leider aus.


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Darunter verstehe ich eine "Anleitung". Das ist KEINE Anleitung sondern ein relativ schlechter Ueberblick ueber die Grundfunktionalitaet von Backuppc Gruss, Stefan