Rohe Willenskraft

Im Kurztest: Green Lantern: Rise of the Manhunters

Das Gute am Spiel zum aktuellen Kinospektakel "Green Lantern" ist: Man muss keine intergalaktische Leuchte sein, um das Universum vor den titelgebenden Manhunters zu retten. Ohne Film- und Comic-Vorkenntnisse ist man allerdings gnadenlos aufgeschmissen in dieser sehr eigenwilligen DC-Comic-Welt, in der Vorstellungskraft, Angst und andere Gefühle die Quelle aller Macht sind.

Green Lantern: Rise of the Manhunters - Erster 3DS-Trailer: Wer möchte nicht gerne eine grüne Laterne sein. Auf dem Nintendo 3DS kann man sich diesen Traum demnächst erfüllen. Green Lantern: Rise of the Manhunters ist ein Action-Adventure, in dem der Spieler die Fähigkeiten des DC-Comics-Superhelden nutzen kann. Der Spieler wird so selbst zum Green Lantern und kann in diesem Trailer einen ersten optischen Eindruck vom Titel gewinnen. Zum Video: Green Lantern: Rise of the Manhunters - Erster 3DS-Trailer

Xbox-360- und PS3-Besitzer übernehmen im vom Mediengiganten Warner selbst vertriebenen Action-Spiel die Kontrolle über Hal Jordan - sowohl auf der Kinoleinwand als auch im Spiel von Hollywood-Star Ryan Reynolds verkörpert. Als frischgebackener Weltraumpolizist zieht man gegen eine Schar durchgeknallter Roboter in die Schlacht, die nicht nur den Planeten Oa, Stützpunkt der Lanterns und Heimat der unsterblichen Wächter, sondern auch noch andere Welten überfallen. Die Frage nach dem "Warum?" ist eher nebensächlich - zumal die Hintergrundgeschichte ohnehin nur für jene wenigen nachvollziehbar sein dürfte, die "Green Lantern" bereits vor dem Kinostart kannten.

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Eindeutig ist dagegen, dass Sonys millionenfach verkaufte "God of War"-Reihe die spielerische Blaupause für "Rise of the Manhunters" lieferte. Soll heißen: Die grüne Leuchte kämpft sich mit schnellen und schweren Hieben durch Heerscharen von Widersachern oder greift auf sogenannte Gebilde zurück - Waffen, die Hal Jordans magischer Ring allein aus seiner Vorstellungskraft formt. Fantasie mag keine Grenzen haben. Allerdings reduziert sich Hals Arsenal auf ein Dutzend Werkzeuge, das von Schwertern, Baseballschlägern und Hämmern über rotierende Sägeblätter bis hin zu Maschinengewehren und anderem schweren Gerät reicht. Im späteren Spielverlauf wirft der grüne Held sogar - immer genügend grüne Willensenergie vorausgesetzt - mit Flugzeugen um sich oder stapft als Mech Gegner platt.

Freigeschaltet werden die Gebilde durch eingesammelte Erfahrungspunkte, die es wiederum für effektives und effektvolles Verprügeln von Manhuntern und kosmischen Busenwundern gibt. Einziges Problem: Je größer das Gedankenarsenal wird, desto überfrachteter wirkt die Steuerung. Bereits nach einem Viertel des Spiels sind alle Aktionstasten des Gamepads dreifach belegt. Mit A (Xbox-Pad) wird beispielsweise gesprungen - in Kombination mit der linken und der rechten Schultertaste lassen sich dem Knopf aber noch noch zwei Gebilde zuordnen und entsprechend auslösen.

Aufgelockert wird die auf Dauer etwas monotone Dauerprügelei zum einen durch teils knifflige Duelle gegen gewaltige Brocken - die fürs Genre obligatorischen Reaktionstests inklusive. Zum anderen aber auch durch kleinere Knobeleinlagen und Missionen, in denen Green Lantern durch Asteroidenfelder, das Innere von Raumschiffen oder über fremde Planeten fliegt und auf alles ballert, was sich ihm in den Weg stellt.

Rund sechs bis sieben Stunden ist man damit beschäftigt, allein oder im Zusammenspiel mit einem Freund, der die Rolle von Hals Mentor (und späterem Erzfeind) Sinestro übernimmt, das Universum zu retten. Dabei macht "Rise of the Manhunters" vieles richtig und überzeugt auch grafisch über weite Strecken. Helden und Effekte können sich im Gegensatz zu manch liebloser Textur sehen lassen. Darüber hinaus ließ Warner die Originalsynchronsprecher vors Mikro treten, um der virtuellen Grünen Leuchte Leben einzuhauchen.

Im Test: Green Lantern: Rise of the Manhunters

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Im Test: Green Lantern: Rise of the Manhunters - Passend zum Kinostart von "Green Lantern" veröffentlicht Warner ein gleichnamiges Spiel für nahezu alle Systeme. (Bild: Warner)
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Passend zum Kinostart von "Green Lantern" veröffentlicht Warner ein gleichnamiges Spiel für nahezu alle Systeme. (Bild: Warner)

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Im Test: Green Lantern: Rise of the Manhunters - Hal Jordan zieht gegen die Manhunter in die Schlacht - durchgeknallte Roboter, die früher mal Weltraumpolizisten waren. (Bild: Warner)
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Hal Jordan zieht gegen die Manhunter in die Schlacht - durchgeknallte Roboter, die früher mal Weltraumpolizisten waren. (Bild: Warner)

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Im Test: Green Lantern: Rise of the Manhunters - Aufgelockert wird die auf Dauer etwas monotone Dauerprügelei durch Missionen, in denen Green Lantern durch Asteroidenfelder, das Innere von Raumschiffen oder über fremde Planeten fliegt und auf alles ballert, was sich ihm in den Weg stellt. (Bild: Warner)
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Aufgelockert wird die auf Dauer etwas monotone Dauerprügelei durch Missionen, in denen Green Lantern durch Asteroidenfelder, das Innere von Raumschiffen oder über fremde Planeten fliegt und auf alles ballert, was sich ihm in den Weg stellt. (Bild: Warner)

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Im Test: Green Lantern: Rise of the Manhunters - Green Lantern vermöbelt seine Gegner mit der Kraft seiner Gedanken. (Bild: Warner)
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Green Lantern vermöbelt seine Gegner mit der Kraft seiner Gedanken. (Bild: Warner)

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Im Test: Green Lantern: Rise of the Manhunters


Fazit: Für eine Filmumsetzung ist "Green Lantern" erstaunlich gut geraten. Innovationen darf man nicht erwarten, dafür aber ein vergnügliches Wochenende.

Datenblatt

Green Lantern: Rise of the Manhunters
SpielnameGreen Lantern: Rise of the Manhunters
HerstellerDouble Helix Games
VertriebWarner Bros. Interactive
GenreAction-Adventure
Erhältlich ab01.07.2011
Preisca. 50 Euro
EAN Code5051890028167
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 12 Jahren
Multiplayer1-2
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundbefriedigend
Bewertung Spielspassgut
Bewertung Gesamtgut
SystemPlayStation3
SystemXbox 360
System3DS
SystemNintendo DS
SystemWii

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