Anbieter und Nutzer in der Plicht

Hass im Netz: Rechtsextreme Beiträge im Web 2.0 verdreifachen sich

Hass im Netz: Rechtsextreme Beiträge im Web 2.0 verdreifachen sich Rechtsextremismus im Netz nimmt weiter zu. Zwar ist die Zahl rechtsextremer Webseiten 2010 zurückgegangen, dafür haben sich rechtsextreme Beiträge in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder YouTube verdreifacht. Das berichtet die Webseite Jugendschutz.net in ihrem Jahresbericht.

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Dabei gehen die Rechtsextremen zumeist sehr subtil vor und tarnen ihre Botschaften. Vor allem mit stark emotionalen Themen erreichen sie hohe Zugriffszahlen. Ein rechtsextremes Musikvideo zum Thema Kindesmissbrauch wurde beispielsweise bislang mehr als 880.000mal bei YouTube geklickt, ein Klick der vor dem "drohenden Volkstod" warnt erreicht dagegen beispielsweise nur rund 20.000 Aufrufe.

"Vielfach wird auf massive Hassparolen verzichtet. Stattdessen locken Neonazis mit Elementen einer modernen Erlebniswelt. Symbolik, sprachliche Codes und multimediale Ästhetik orientieren sich an jugendgemäßen Ausdrucksformen. Gepaart mit Themen, die junge Menschen bewegen, dockt die Agitation nicht nur an heutige Medienwelten an, sondern trifft auch inhaltlich auf Zustimmung außerhalb rechtsextremer Kreise", heißt es dazu im Bericht.

Löschen wird schwieriger

Das Vorgehen gegen rechtswidrige Inhalte wird zudem laut Jugendschutz.net schwieriger. Die Erfolgsquote bei von Jugendschutz.net beantragten Löschungen ging von 81 Prozent in 2009 auf 59 Prozent in 2010 zurück. Das liegt vor allem daran, dass viele Inhalte sich nicht auf deutschen Servern befinden. "Große ausländische Neonaziplattformen werden meist über sichere Server betrieben, ausländische Hostprovider reagieren zwar bei strafbaren Inhalten wie Volksverhetzung, entfernen jedoch nur selten Angebote mit "lediglich" jugendgefährdenden Inhalten oder Verlinkungen auf indizierte Angebote", so die Erfahrung von Jugendschutz.net. 

Angesichts der hohen Zahl an Beiträgen im Web 2.0 nimmt das 1997 von den Jugendministern aller Bundesländer gegründete Portal auch die Betreiber großer Communitys und die Nutzer dieser selbst in die Pflicht. Technisch und redaktionell müssten große Anbieter mehr gegen rechtsextreme Beiträge tun. So gebe es beispielsweise kaum Vorkehrungen um zu verhindern, dass einmal entfernte Inhalte erneut hochgeladen werden. Zudem müssten Nutzer auch im Internet die demokratischen Grundwerte verteidigen und Hass-Botschaften nicht dulden.

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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Hallo. Ich persönlich bin weder links noch rechts; zumindest habe ich mir noch nie Gedanken über so etwas gemacht. Vermutlich würde man mich eher links gerichtet sehen, denn auch ich kritisiere diesen...

BlahBlahBlah: Sehe ich genauso. Ohne die rechte Szene verharmlosen zu wollen, aber der linke Flügel, der völlig legal bzw. mit wegschauendem Auge Millionen Leute zur Untergrabung unserer demokratischen Ordnung...

Ich möchte dabei weder etwas verharmlosen noch meine persönliche politische Meinung (wie auch immer die sein möge)einfließen lassen, aber linksextremistische Flügel sind mittlerweile offiziell in fast allen...

Ist mir aufgefallen... Zumindest auf Youtube. Die hüpfen da feuchtfröhlich unter nahezu jeden euronewsde Video herum und posten da ihren Müll in den Kommentarbereich. Das einzige, das man machen kann, ist...

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