12,1 Zoll großer Bildschirm, Atom-Prozessor und ein starker Akku
Immer online mit Google: Samsung Chromebook im Test
Samsung hat als erster Hardware-Hersteller einen Laptop mit Googles Betriebssystem Chrome OS fertig gestellt. Das Chromebook funktioniert nur mit einer Internetverbindung richtig und für die meisten Arbeiten muss der Nutzer einen Webdienst ansteuern, wobei Google selber schon eine große Auswahl bietet.
Samsung Chromebook 500C21: Samsung hat als erster Computerhersteller ein Chromebook mit Googles neuem Chrome OS fertig gestellt. Sowohl das Notebook als auch das Betriebssystem sind konsequent an das Internet angebunden. Zum Video: Samsung Chromebook 500C21
Inhaltsverzeichnis
- 1So funktioniert Chrome OS
- 2Matter Bildschirm, Atom-Prozessor, kleiner Flashspeicher
- 3Neue Sondertasten und Touchpad mit Gestensteuerung
- 4Leise Hardware, lange Akkulaufzeit
- 5Wenige Anschlüsse müssen ausreichen
- 6Fazit: Das erste Netbook das diesen Namen verdient
So funktioniert Chrome OS
Bei Chrome OS handelt es sich grob gesagt um eine allein lauffähige Version des Chrome Browsers. Vom Nutzer fordert es mehr Umgewöhnung als der Wechsel zwischen Windows, Mac OS X und Linux, die alle mit einem Desktop und Programmen, die sich in Fenstern öffnen, arbeiten. Bei Chrome OS hat der Nutzer dagegen nur das Browser-Fenster vor sich.
Der Nutzer kann auf dem Chromebook keine weiteren Programme installieren, sondern den Browser nur mit Erweiterungen und Apps aus dem Chrome Web Store ausbauen. Da inzwischen zahlreiche Anwendungen wie Office- oder Bildbearbeitungsprogramme als Webdienste bereitstehen, lassen sich mehr Arbeiten mit Chrome OS erledigen als man anfangs vielleicht denkt. Bei den Apps handelt es sich allerdings meistens nur um Verknüpfungen zu den entsprechenden Webseiten.
Damit der Nutzer das Chromebook verwenden kann, muss es online sein. Ohne Internetverbindung per WLAN oder UMTS lässt sich das Netbook derzeit kaum nutzen, da nur sehr wenige Anwendungen offline funktionieren. Anders als bei Windows, Mac OS X oder Linux hat der Nutzer auch kaum Einfluss auf das Betriebssystem, er kann bei Chrome OS eigentlich nur die typischen Browser-Einstellungen vornehmen.
Chrome OS startet dafür deutlich schneller als Windows oder Mac OS X, wobei sicherlich nicht nur das schlanke Betriebssystem, sondern auch die SSD-Festplatte zu der hohen Geschwindigkeit beiträgt. Aktualisierungen stellt Google zentral zur Verfügung und lädt sie auch im Hintergrund hoch. Ohne große eigene Aktivitäten hat der Nutzer immer ein aktuelles Betriebssystem vor sich.
Samsung Chromebook 500C21 im Test
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Bild vergrößern Weißer Deckel und das Chrome-Logo. - Bild 2 von 9
Bild vergrößern Netbook mit 12,1 Zoll großen Bildschirm und einer Auflösung von 1.280 x 800 Pxieln. - Bild 3 von 9
Bild vergrößern Das neue Betriebssystem Chrome OS läuft nur mit Google-Account und Internetanbindung richtig rund. - Bild 4 von 9
Bild vergrößern Ein paar neue Sondertasten erleichtern die Bedienung von Chrome OS. - Bild 5 von 9
Bild vergrößern Der Bildschirm lässt sich nicht besonders weit nach hinten neigen. - Bild 6 von 9
Bild vergrößern USB-Anschluss und Einschub für eine SIM-Karte. - Bild 7 von 9
Bild vergrößern Ein weiterer USB-Anschluss sowie ein VGA-Ausgang, für den allerdings ein Adapter nötig ist, der sich nicht im Lieferumfang befindet. - Bild 8 von 9
Bild vergrößern Kartenlesegerät an der Vorderseite. - Bild 9 von 9
Bild vergrößern Nichts für Hobby-Bastler - unkomplizierte Erweiterungen der Hardware sind nicht vorgesehen.
Um Chrome OS nutzen zu können, muss sich der Anwender mit seinem Google-Account anmelden. Ohne diesen läuft das Betriebssystem nur im stark eingeschränkten Gastmodus.







Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeThis is the future. Wer braucht schon programme zum installieren. Heutzutage kann man das per cloud computing erledigen. Schön ist wirklich was anderes, aber wir sind erst noch am Anfang.
Teuer, hässlich und ein absolut zukunftsloses Betriebssystem. Und dann nichtmal richtig mobil nutzbar. DRECK!
Wer kauft sowas? Nur mit Internetverbindung nutzbar? Keine Installation weiterer Programme? Für was, außer die Daten des Nutzers für Google, soll das zum Henker gut sein? ...