Lulzsec ist wieder da
The Sun: Hacker verkünden Selbstmord von Rupert Murdoch
Die Hackergruppe Lulzsec ist wieder aktiv. Ihr erstes Ziel: Die Webseite der dem Medienmogul Rupert Murdoch gehörenden britischen Tageszeitung The Sun. Auf dieser meldete die Gruppe vorübergehend den Tod von Murdoch. Doch nicht genug: Auch in die Server der Muttergesellschaft News Corp. drang die Gruppe ein und legte diese lahm.
Mittlerweile ist sowohl die Webseite der Sun als auch die News Corp.-Webseite wieder online. Lediglich die britische News Corp.-Webseite war einen Test von netzwelt zufolge noch nicht wieder zu erreichen. Laut der britischen Tageszeitung The Telegraph soll Lulzsec auch eine Reihe von E-Mail Konten des Unternehmens gehackt und die Zugangsdaten im Internet veröffentlicht haben.
Murdoch in der Kritik
Murdoch und der News Corp. Konzern stehen seit Wochen in der Kritik. Ausgangspunkt ist die inzwischen eingestellte Boulevard-Zeitung News of the World. Reporter des Blattes sollen jahrelang Mailboxen von Prominenten angezapft haben. Auch einfache Bürger sollen von den Journalisten belauscht worden sein, etwa Angehörige von im Irak gefallenen Soldaten. Besonders makaber: Auch die Mailboxen von Opfern von Gewaltverbrechen wurden abgehört. Reporter sollen hier sogar Nachrichten gelöscht und damit möglicherweise die Ermittlungen der Polizei behindert haben.
Die Hackergruppe Lulzsec hat binnen weniger Monate eine zweifelhafte Popularität erlangt. Die Gruppe machte mit zahlreichen Attacken unter anderem auf Sony, Nintendo oder die TV-Sender PBS und Fox auf sich aufmerksam. Anders als nun im Fall des Sun-Hacks standen hierbei nicht immer höhere Motive hinter der Tat. Ende Juni hatte die Gruppe überraschend bekannt gegeben, dass sie sich nach 50 Tagen auflöst. Offenbar veranlasste der News Corp.-Skandal sie nun zum Comeback.


Microsoft und Rupert Murdochs Mediengruppe News Corp. arbeiten an einem Bündnis gegen Suchmaschinengiganten Google. Angeblich bietet der Softwarekonzern Murdoch Geld, damit die Online-Varianten von Murdochs Zeitungen nur noch über die Microsoft-Suchmaschine Bing gefunden werden können.
Das "Pass-System" des Spiele-Herstellers Sega wurde jüngst Opfer eines Hacker-Angriffes. Kriminellen gelang es, Passwörter und E-Mail-Adressen zu erbeuten. Bankdaten gehören jedoch nicht zu den gestohlenen Datensätzen.
Die Hackergruppe Lulz Security sorgte in den vergangenen Wochen für viele Schlagzeilen, unter anderem mit Angriffen auf Sony oder Nintendo. Jetzt ist damit offenbar Schluss, denn LulzSec gab seine Auflösung bekannt.
Das Lulz Boat ist fortan führerlos. Scotland Yard hat nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Sprecher der Gruppe verhaftet. Der 19-Jährige soll unter dem Pseudonym Topiary Interviews für die Hackergruppen LulzSec und Anonymous gegeben haben. Auch soll er sich an DDoS-Attacken auf verschiedene Webseiten beteiligt haben.
Der mutmaßliche LulzSec-Sprecher Jack Davis steht am 1. August zum ersten Mal vor dem Richter. In einer Anklage werden ihm insgesamt fünf Punkte vorgeworfen. Im Netz mehren sich jedoch die Zweifel an seiner Identität.
Der Spaß ist erst einmal vorbei. Der mutmaßliche Sprecher der Hackergruppe LulzSec darf nach einem Gerichtsurteil bis zur Hauptverhandlung nicht das Internet nutzen. Zudem verurteilten ihn die Richter zu einem Hausarrest.
Fox News berichtet, dass in San Francisco und Phoenix zwei mutmaßliche Hacker festgenommen wurden. Die beiden Verdächtigen sollen Mitglieder der Gruppen LulzSec und Anonymous sein.





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insgesamt 1 BeitragMan mag zu Rupert Murdoch stehen wie man will, ab das ist einfach nur geschmacklos :mad: