Hund, Katze, Roboter

Im Kurztest: Solatorobo: Red The Hunter

Dass die meisten Erfolgsmeldungen auf dem Gebiet der Robotik aus Japan kommen, hat einen guten Grund: Die Technik-begeisterten Asiaten haben die Blechbirnen fest ins Herz geschlossen und untilgbar in ihren popkulturellen Kanon integriert. Auch das in einem knallbunten Steampunk-Universum angesiedelte Action-Rollenspiel "Solatorobo" von Namco Bandai frönt dem Roboter-Kult: Die niedlichen Bewohner all der Luftschiffe und schwebenden Himmelsstädte bewegen sich nicht mit Autolein, sondern an Bord uriger Lasten- und Kampfroboter durch die Comic-Kulissen.

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Solatorobo: Red the Hunter - Gameplay-Trailer: Das Action-Rollenspiel Solatorobo: Red the Hunter, für den Nintendo DS, führt den Spieler nach Shepherd Island. Auf dieser schwebenden Insel leben zwei humanoide Rassen, die an Hunde und Katzen erinnern. Die Technologie ist bei beiden schon recht weit fortgeschritten. Kleine Roboter stehen für die unterschiedlichsten Hausarbeiten zur Verfügung. Dieser Trailer, in französischer Sprache, zeigt spannende Gameplay-Szenen. Zum Video: Solatorobo: Red the Hunter - Gameplay-Trailer

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Mitten drin: der pelzige Hunde-Söldner und Tagelöhner Red, der zusammen mit seiner zuckersüßen Pilotenschwester (seltsam: kein Hund, sondern eine ... Katze?!) nach einträglichen Jobs sucht. Kisten verrücken, auf dem Duell-Luftschiff Turniere gegen andere Roboter-Piloten schlagen, bei einem kakerlakophobischen Händler den Kammerjäger spielen, fetten Fotografen die geklauten Urlaubsfotos wiederbeschaffen oder für durchgeknallte Musikusse mit dem Rekorder exotische Klangteppiche aufzeichnen: Das Leistungsspektrum des nimmermüden Robo-Steuermanns ist mindestens genauso groß wie seine freche Klappe.

Entwickler CyberConnect2 (bereits verantwortlich für diverse "Dragon Ball"- und "Naruto"-Spiele) inszeniert Reds Abenteuer als ebenso cleveren wie zugänglichen Adventure- und Prügelspiel-Cocktail. Kernstück des Abenteuers ist Reds Roboter, mit dessen Hilfe der vorlaute Wauwau Hindernisse ebenso spielerisch hochwuchtet wie aufdringliche Feinde. Auch um die eine oder andere Schiebe-Rätselkopfnuss ist Red nicht verlegen. Sind Kontrollpulte oder andere Mechanismen zu filigran, um sie mit den wuchtigen Greifern des Roboters zu bedienen, dann verlässt der Pilot seine Kontrollen und ist kurzzeitig zu Fuß unterwegs. Zahlreiche Mini- und Sammelspiele geben dem Handheld-Geheimtipp den letzten Schliff.

Im Test: Solatorobo: Red The Hunter

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Wer japanische Animationsfilme mit Steampunk-Schlagseite, Robotern und anthropomorphen Helden mag, der wird das wunderbar beschwingte "Solatorobo" lieben: Ein ähnlich packendes und flott spielbares Japano-Abenteuer gab es schon lange nicht mehr.

Datenblatt

Solatorobo: Red The Hunter
SpielnameSolatorobo: Red The Hunter
HerstellerCyberConnect2
VertriebNamco Bandai Games
GenreAction-Adventure
Erhältlich ab01.07.2011
Preisca. 40 Euro
EAN Code0045496471309
SchwierigkeitFür Einsteiger und Fortgeschrittene
Alterab 6 Jahren
Multiplayer2-4
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerungsehr gut
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspasssehr gut
Bewertung Gesamtsehr gut
SystemNintendo DS

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