GNU/Hurd und FreeBSD statt Linux unter Debian
Debian 7.0 Wheezy: Erste Pläne für Hurd statt Linux-Kernel
Das Open-Source-Projekt Hurd setzt zum Sprung auf Debian an: Die Entwickler planen, dass ihr Kernel in einigen Monaten gleichberechtigt nebem dem Linux-Kern die Grundlage für das beliebte Betriebssystem bildet. Damit haben Nutzer dann gleich drei Kernel zur Auswahl.
Inhaltsverzeichnis
- 1Neuer Hurd-Kernel
- 2Hurd, BSD und Linux
- 3Zusätzliche Treiber
- 4Fazit
Seit Jahren gehört das Betriebssystem Debian zu den beliebtesten Linux-Distributionen. Es wird häufig für den Betrieb von Servern eingesetzt, dient nebenbei aber auch als Grundlage für Ubuntu, Knoppix und andere Konkurrenten. Das offene Entwicklungsmodell von Debian sorgt dafür, dass sich grundsätzlich jeder Nutzer mit entsprechendem Wissen sein eigenes Betriebssystem nur mit der eigenen Lieblingssoftware bauen kann.
Neuer Hurd-Kernel
Eigentlich trägt das Debian-Betriebssystem den Namen "Debian GNU/Linux", der auf die Verwandtschaft der Plattform mit dem GNU-Projekt hinweisen soll. GNU steht für "GNU's not Unix" und liefert Debian zahlreiche Systemwerkzeuge, zum Beispiel einen leistungsfähigen Compiler, dem Texteditor Emacs und eine Kommandozeile für die Befehlseingabe. Innerhalb des GNU-Projekts wird mit dem Hurd-Kernel auch ein weiteres Stück Software entwickelt, das in den meisten anderen Distributionen derzeit vom Linux-Projekt geliefert wird.
Genau das könnte sich nun ändern: Die Programmierer des Hurd-Kernel planen, dass ihr Projekt innerhalb der nächsten 18 Monate Bestandteil des offiziellen Debian-Betriebssystems werden soll. Damit käme neben den GNU-Systemwerkzeugen auch der Kernel aus dem GNU-Projekt, was durchaus eine interessante Alternative zu Linux als Grundlage darstellt. Bisher gibt es bereits eine inoffizielle Variante von Debian mit dem Hurd-Kernel als ISO-Image zum Download. Wenn alles wie geplant klappt, können interessierte Nutzer mit Debian 7.0 alias Wheezy erstmals Mitte 2013 den Hurd-Kernel als offizielles Paket installieren.


Wer eine passende Linux-Distribution für einen Server sucht, greift gerne zu Debian. Das Betriebssystem ist über die Jahre enorm beliebt geblieben, weil es sich auf hohe Stabilität und Sicherheit konzentriert. Mit Version 6.0 kümmern sich die Entwickler erstmals auch stärker um die Belange von Heimanwendern.
Wer OpenSUSE, Ubuntu, Fedora und Co. einsetzt, arbeitet im Kern mit dem gleichen Betriebssystem. Linux hat sich über die Jahre zu einer sehr erfolgreichen Plattform entwickelt, nun steht die neue Version 3.0 an.
Knoppix war eines der ersten Linux-Systeme, das ohne Änderung des PCs direkt von CD gestartet werden konnte. Der Urheber Klaus Knopper hat jetzt eine neue Version der beliebten Linux-Distribution freigegeben.
Angreifer sind in das Verteilsystem für den Linuxkernel eingebrochen. Dabei erlangten sie auch Root-Rechte. Der Quellcode ist wohl nicht verändert worden.
Im Vergleich zu Windows und Mac OS X besitzt Linux den Vorteil einer Paketverwaltung, welche für die Installation und Entfernung von Programmen verantwortlich zeichnet. Beliebt sind besonders DEB und RPM.
Für den Webbrowser Mozilla Firefox steht das Update 10.0 bereit. Daneben umfassen die Software-Updates neue Versionen für die Linux-Distribution Debian GNU/Linux sowie CloneZilla und Macrium Reflect.
Knapp ein Jahr nach der Akquisition von Attachmate hat die Nürnberger Firma Suse das zweite Service Pack für Suse Linux Enterprise vorgestellt. Wer das Betriebssystem auf Desktop oder Server einsetzt, kann sich über einen aktuellen Kernel und ein leistungsfähigeres Dateisystem freuen.





Beiträge
insgesamt 5 BeiträgeIrgendwie nicht wirklich innovativ. Wenn es bei dem ganzen ideolischen Getune in 28(!) Jahren nicht gelungen ist einen OS Kernel zu schreiben, und jetzt die Fragemente nur auf IA32 laufen .. dann brauchen die nochmal...
der hurd köchelt bei debian ja schon lange so im hintergrund. ich freu mich jedenfalls dass man dann auch eine reine gnu-lösung also ohne linux haben kann. richard stallman wirds auch freuen. ...
Ich habe beim Titel auch erst gestockt, aber den Artikel selbst finde ich gut.
Hi! Also, diese Titelzeile ist ja irgendwie misslungen. Das klingt ja, als würden wir vom Debian Projekt die Linux Ports aufgeben. Könntet Ihr wenigstens die Titelzeile irgendwie weniger reißerisch...
Macht Ihr Witze ???? 2013 ??? Wer weis was in 2013 ist. Das ist ja nun wirklich nicht schnell. Und wer weis ob es bis dahin auch fehlerfrei läuft ???