Notebook mit wasserdichter Tastatur, stabilem Gehäuse und Gorilla Glas

Robustes Arbeitsgerät: Lenovo Thinkpad X1 im Test

Mit dem Thinkpad X1 bleibt Lenovo seinem Image als Hersteller von Arbeitsgeräten treu und bietet ein Notebook für den mobilen Einsatz an, das einiges aushält. Typische Todfeinde empfindlicher Technik wie Wasser oder Erschütterungen prallen an diesem Laptop ab.

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Lenovo Thinkpad X1: Wasserdichte Tastatur, sturzfestes Gehäuse und kratzfestes Gorilla Glas: Das leichte Lenovo Thinkpad X1 ist ein gelungener mobiler Begleiter. Zum Video: Lenovo Thinkpad X1

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gorilla Glas und ordentliche Komponenten
  2. 2Flotter Arbeitsrechner mit nervigem Lüfter
  3. 3Wasserdichte Tastatur
  4. 4Robustes Gehäuse mit Anschlüssen auf der Rückseite
  5. 5Fazit: Robust, hochwertig aber nicht fehlerfrei
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Gorilla Glas und ordentliche Komponenten

Lenovo stattet das Thinkpad X1 mit einem 13,3 Zoll großen Bildschirm aus, der über eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel verfügt. Das Gorilla Glas, das über der Anzeige liegt, ist besonders kratzfest und bruchsicher, allerdings nicht entspiegelt, so dass sich der Laptop nur bedingt zum Arbeiten im Freien eignet.

Lenovo bietet das Thinkpad X1 in mehreren Ausstattungsvarianten an. Das Testgerät verfügt beispielsweise über einen mit 2.5 Gigahertz getakteten Core i5-2520M-Prozessor. Für die Grafikberechnung trägt Intels interner HD-Chip die Verantwortung.

Lenovo Thinkpad X1 im Test

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Lenovo installiert auf dem Thinkpad X1 Windows 7 Professional und stattet das Notebook mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 320 Gigabyte großen Festplatte aus. Der Nutzer kann sich alternativ auch für acht Gigabyte RAM und eine 160 Gigabyte große Festplatte entscheiden - auf ein optisches Laufwerk muss er allerdings verzichten, da der Hersteller keines in den Laptop einbaut.

Flotter Arbeitsrechner mit nervigem Lüfter

Im Benchmark-Test Cinebench 11.5 zeigt sich das Thinkpad X1 als Notebook, das zum flotten Arbeiten geeignet ist und auch vor aufwändigeren Berechnungen nicht zurück schreckt. Der Core i5-Prozessor erreicht 2,88 Punkte, der interne Grafikchip schafft 8,49 Bilder in der Sekunde. Für grafiklastige Spiele sollte sich der Nutzer jedoch ein Notebook mit dedizierter Grafikkarte suchen.

Lenovo baut in das Thinkpad X1 einen Rapid-Charge Akku ein, der bereits nach einer halben Stunde Ladezeit wieder zu 80 Prozent "gefüllt" sein soll. Im Test spielte der Akku 105 Minuten lang einen Film ab und ermöglichte es dem Nutzer 149 Minuten lang einen Text zu schreiben. Bei den gemessenen Laufzeiten handelt es sich um Mindestwerte, die der Anwender verlängern kann - zum Beispiel durch Senken der Bildschirmhelligkeit oder Ausschalten des WLANs.

Festplattengeschwindigkeit 320GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
48,9 MB/sek.104,3 MB/sek.80,9 MB/sek.16,8 ms

Die Festplatte erreicht typische Übertragungsgeschwindigkeiten für einen Datenspeicher in mobilen Geräten. Der Lüfter des Thinkpad X1 verursacht unter Last einen unangenehmen hohen Ton, der an einen Tinnitus erinnert. Hat man ihn einmal wahrgenommen, lässt er sich auch von Umgebungsgeräuschen in Zimmerlautstärke nicht mehr übertönen. Da helfen nur noch eine laute Straße, eine Menschenmenge oder Musik im Kopfhörer.

Testbericht: Lenovo Thinkpad X1

Lenovo Thinkpad X1 im Test

Mit dem Lenovo ThinkPad X1 Carbon betritt ein echtes Ultrabook-Highlight den Testparcours von netzwelt. Seine Qualitäten versteckt das X1 dabei gekonnt hinter einer Fassade aus purem Understatement. ~ Michael Knott

Kompletten Testbericht lesen oder Video anschauen

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