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Freeware-Tipp: Musik mit Virtual DJ 7.0 Home abmischen
Heute bringt jedes moderne Betriebssystem ein Programm mit, um tausende von Liedern effizient zu organisieren. Unter Microsoft Windows ist dafür der Windows Media Player zuständig, Mac OS X bringt für diesen Zweck die Anwendung iTunes mit und auch für Linux gibt es diverse Applikationen. Leider verfügt keines der genannten Programme über eine Funktion, um die heimische Musikbibliothek als DJ abzumischen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2Breite Funktionspalette
- 3Dateitypen und Bibliothek
- 4Fazit
Systemanforderungen
Für den gelegentlichen Einsatz des Computers als digitales Mischpult eignet sich hingegen das Programm Virtual DJ sehr gut. Interessierte Nutzer können gleich zwischen fünf unterschiedlichen Varianten der Anwendung wählen: Unter dem Namen Virtual DJ LE liefert der Hersteller Atomix Productions eine OEM-Ausgabe der Software aus, die auf neuen Computern vorinstalliert werden kann. Sofern der Anwender das Programm nicht bereits ab Werk auf seinem PC oder Mac vorfindet, kann er Virtual DJ Home kostenlos herunterladen.
Das Programm ist primär für Heimanwender gedacht und verfügt nicht über alle Funktionen, die auch in den gebührenpflichtigen Paketen Virtual DJ Broadcaster (49 US-Dollar), Virtual DJ Pro Basic (99 US-Dollar) und dem Spitzenprodukt namens Virtual DJ Pro Full (aktueller Lizenzpreis: 299 US-Dollar) enthalten sind. Für einfache Aufgaben genügt die kostenlose Fassung, sie unterstützt neben den Betriebssystemen Windows XP sowie Vista und dem neuen Windows 7 auch Mac OS X 10.5 und 10.6.

Breite Funktionspalette
Das Programm fragt den Nutzer gleich beim Start, ob er sich bereits beim Hersteller registriert hat und seine Zugangsdaten eingeben möchte - damit kann Virtual DJ selbstständig nach Updates suchen. Leider wirkt die Oberfläche der Anwendung auf den ersten Blick unübersichtlich: In der oberen Hälfte befinden sich zahlreiche Bedienelemente, in deren Zentrum zwei virtuelle Plattenspieler stehen. Auf ihnen kann der Nutzer zwei beliebige Musikstücke ablegen und abspielen. Für jedes Lied werden getrennt diverse Informationen dargestellt, etwa Künstler, Titel, aktuelle Position, Dauer und eine Visualisierung der Tonhöhen.
Um zwei Lieder zu mischen, kann der Nutzer beide Stücke per Drag-and-Drop aus der Musikbibliothek im unteren Bereich des Hauptfensters auf den Plattenteller legen und abspielen. Dieser unterstützt natürlich auch das so genannte Scratchen, über einen Regler lässt sich die Lautstärke für jedes Lied individuell regeln. Sehr praktisch ist auch die Loop-Funktion, mit der der Nutzer einen bestimmten Ausschnitt eines Stücks einmal, zweimal oder noch öfter wiederholen lassen kann, was sich für die Unterlegung eines ruhigen Lieds mit einem Basis-Beat sehr gut eignet. Sobald die blaue oder rote Anzeige um den Plattenteller herum zu 90 Prozent vollständig ist, sollten Hobby-DJs das nächste Lied auflegen, da sonst kein weicher Übergang mehr möglich ist.
