Ergänzung zur regulären Kindersicherung unter Windows

Anleitung: Windows Live Family Safety für die ganze Familie

Es gehört mittlerweile zum Standard jedes Betriebssystems, dass es eine Kindersicherung mitliefert. Damit ermöglicht auch Microsoft unter Windows 7 Eltern die Möglichkeit, den Zugang zum PC für Kinder und Jugendliche zu kontrollieren. Als Ergänzung der Windows-Funktionen tritt das Programm Windows Live Family Safety an, noch mehr Komfort und Sicherheit zu bieten.

Die Kindersicherung Family Safety ist Bestandteil der Live Essentials 2011. (Bild: Microsoft/Netzwelt)
Die Kindersicherung Family Safety ist Bestandteil der Live Essentials 2011. (Bild: Microsoft)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nur für Windows
  2. 2Solide Sicherheit
  3. 3Die Web-Konsole
  4. 4Berichte erstellen
  5. 5Fazit
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Nur für Windows

Naturgemäß konzentriert sich Microsoft bei kostenlosen Programmen wie Windows Family Safety 2011 auf sein hauseigenes Betriebssystem Windows. (Der Messenger ist das einzige Produkt der Live-Reihe, das es auch für Mac OS X gibt.) Leider lässt der Konzern aus Redmond dabei die Nutzer von Windows XP im Regen stehen: Für die Installation der Kindersicherung ist mindestens Windows Vista oder das aktuelle Windows 7 erforderlich. Ferner sollte der PC einen halbwegs schnellen Prozessor und ein Gigabyte an Arbeitsspeicher besitzen.

Die Installation selbst ist eigentlich ganz einfach: Der Nutzer richtet Family Safety im Rahmen der Windows Live Essentials 2011 auf dem Computer ein, wofür er zunächst eine kleine Setup-Datei aus dem Netz ziehen muss. Diese startet dann den Setup-Assistenten und bezieht, je nach gewünschten Live-Programmen, nur die notwendigen Dateien vom Microsoft-Server. In der Regel ist das alles in fünf Minuten erledigt.

Solide Sicherheit

Die Grundeinstellungen für Windows Live Family Safety 2011 sind mit den Vorbereitungen für die klassische Kindersicherung in Windows 7 nahezu identisch: Der Nutzer sollte zunächst sicherstellen, dass ein Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen existiert und für dieses auch ein Kennwort gesetzt ist - sonst ist es eine Kleinigkeit für die Sprösslinge, die eigenen Regeln zu umgehen. Für jedes Kind sollte dann ein eingeschränktes Nutzerkonto erstellt werden, sodass zum Beispiel nur begrenzt neue Anwendungen installiert werden können und Schädlinge nur das aktive Konto, aber in der Regel nicht den gesamten Rechner befallen.

Sobald die Einstellungen über die Systemsteuerung vorgenommen wurden, kann der Nutzer Family Safety zum ersten Mal aus dem Start-Menü aufrufen. Zu Beginn fragt das Programm nach der Windows Live ID der Eltern, wobei die Zugangsdaten mit dem Hotmail- und Messenger-Login identisch sind. Wer noch kein Konto bei Microsofts Live-Plattform besitzt, kann diesen Schritt in wenigen Sekunden nachholen. Mit Hilfe von Family Safety 2011 wird der Live-Account der Eltern dann mit ausgewählten Benutzerkonten auf dem PC verknüpft, die überwacht werden sollen. Die Kinder benötigen selbst kein Zugang bei Windows Live.

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