Fertigungsprobleme, Riesenauftrag an Zulieferer
Apple: Neue Puzzleteile zum iPhone 5
Wegen Problemen bei der Herstellung soll sich der iPhone 5-Start verzögert haben. Statt im Sommer erscheint das neue Smartphone aller Voraussicht nach nun im Herbst. Apple hat bei einem Zulieferer bereits eine Riesenmenge in Auftrag gegeben.
Das Wall Street Journal berichtet, dass das iPhone 5 im Sommer noch nicht fertig sein wird. "Die Touchscreen-Geräte sind so dünn. Es ist schwierig, so viele Komponenten in den iPhones und iPads zu installieren", wird Terry Guo zitiert, Chef des Apple-Zulieferers Foxconn.
Wenn das Unternehmen mit der Produktion nicht schneller vorankomme, könne sich der Start weiter nach hinten verschieben, berichtet das Wall Street Journal weiter und beruft sich dabei auf zwei Quellen, die mit der Problemlage vertraut seien. Ob damit auch der Start im Herbst in Frage steht, ist jedoch unklar.
iPhone 5 soll schneller und leichter werden
Derweil soll der Apple-Zuliefer Pegatron einen Auftrag für die iPhone 5-Produktion erhalten haben. Das berichtet die taiwanische Zeitung Digitimes. 15 Millionen Geräte soll Pegatron herstellen. Foxconn kommt demnach nicht mehr zum Zuge. Das Unternehmen könnte aber weiterhin das Apple iPad produzieren - ob Apple auch bei der Herstellung des Tablet-Computers umsattelt, ist unklar. Nach Angaben der Digitimes bemüht sich aber Pegatron auch um Aufträge für die iPad-Produktion.
Außerdem verdichten sich die Gerüchte, dass das iPhone 5 dünner und mit einer Acht-Megapixel-Kamera ausgerüstet werde. Auch soll das Smartphone weniger Gewicht auf die Waage bringen. Das iPhone 4 wiegt 137 Gramm. Wie bereits berichtet, soll auch ein schnellerer Chipsatz zum Einsatz kommen. Nach Angaben des Wall Street Journals fertigt Apple das Gerät mit Prozessoren von Qualcomm.
Testbericht: Apple iPhone 5
Wie schlägt sich das neue iPhone 5 von Apple im Test? Das iPhone 5 bietet ein größeres Display als seine Vorgänger, einen schnelleren Prozessor und den neuen Mobilfunkstandard LTE. Aber reicht das, um erneut den Smartphone-Thron zu erklimmen? ~ Jan Kluczniok
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Apple wechselt bei der nächsten iPhone-Generation offenbar seine Zulieferer. Laut einer Aussage von Sony-Chef Howard Stringer könnte das iPhone 5 mit einer Sony-Kamera anstatt mit einem Modell von OmniVision ausgeliefert werden.
Apple-Kunden müssen demnächst möglicherweise länger auf ihr iPhone 4 oder ihr iPad 2 warten. Der Auftragshersteller Foxconn kommt nicht mit der Produktion nach. Laut dem Branchendienst Digitimes hat er zu wenig Arbeiter. Hinzu kommen Lieferengpässe.
Das iPhone 5 ist auf dem Vormarsch. Apple ändert seine Produktionsbestellung und gibt dem neuen Modell großzügigen Vorrang vor dem iPhone 3GS, 4 und 4 CDMA. Das gesamte Volumen der verschifften iPhones wird in diesem Jahr wohl 95 Millionen Stück betragen.
Der chinesische Produktionspartner von Apple, Pegatron, soll bereits am iPhone 5 arbeiten. Das berichtet das Online-Magazin DigiTimes und beruft sich auf eine nicht näher genannte Quelle aus Taiwan.
Das iPad mini wird zum großen Teil in der chinesischen Pegatron-Fabrik hergestellt. Engadget berichtet, dass Pegatron 50 bis 60 Prozent der iPad-mini-Produktion übernehmen werde. Die restliche Produktion trägt weiterhin Foxconn.
Apples iPhone ist begehrt, aber auch teuer. Um seinen Marktanteil in Entwicklungsländern zu vergrößern, plant Apple daher offenbar, eine Billig-Version seines iPhones zu veröffentlichen.




