Verweise in E-Mails führen zu üblichen Arznei-Seiten
Google+: Spammer versenden gefälschte Einladungen
Spammer nutzen die Nachfrage nach dem neuen Sozialen Netzwerk Google+ schamlos aus. Nach Angaben von Experten versenden sie Einladungen zu Google+, die mit Links zu den üblichen Arzneihändlern garniert sind.
Nach Angaben des Sicherheitsspezialisten Sophos sehen die Spam-Mails genauso aus wie die elektronische Post, die Nutzer erhalten, wenn sie von einem Freund oder Bekannten eine Einladung für Google+ erhalten. Allerdings führen die als offizielle Google-Links getarnten Verweise nicht auf das Soziale Netzwerk, sondern zu Seiten von Arzneihändlern.
Ärgerliche, aber harmlose Spam-E-Mails
Wie üblich, geht es auch bei dieser Spamkampagne nicht um irgendeine Arznei, sondern um potenzsteigernde Mittel. Sophos nennt Viagra-, Cialis- und Levitra-Seiten. Anlässlich des Unabhängigkeitstages am 4. Juli soll es auch Spam-Mails mit Links zu Seiten gegeben haben, die die Pillen besonders günstig verkaufen. Dem Vernehmen nach enthalten die Spam-Mails keine Schädlinge, zumindest kursieren derzeit keine Berichte über etwaige Schadsoftware in vermeintlichen Google+-Einladungen.
Das Soziale Netzwerk Google+ kann derzeit getestet werden. Dazu benötigt man eine Einladung eines Freund oder Bekannten. Wie Interessierte solch eine Einladung erhalten, beschreibt netzwelt in diesem Artikel.


In den Niederlanden ist ein Mann zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt worden, weil er massenhaft unerwünschte Werbenachrichten per E-Mail verschickt hat. Dies teilte die niederländische Aufsichtsbehörde für Post und elektronische Kommunikation OPTA am Montag mit.
Der "Spam-König" Sanford Wallace wurde vom US-Bezirksgericht für Nordkalifornien zu einer Entschädigungszahlung von 711 Millionen US-Dollar verurteilt. Das soziale Netzwerk Facebook hatte den schon im Jahr 2008 verurteilten Spammer angezeigt, weil er unberechtigt Zugangsdaten von Nutzern zum Versenden von Spam-Nachrichten benutzt hat.
Ernüchternde Diagnose: Der Spam-Anteil im E-Mail-Verkehr im Februar-Report Kaspersky Labs bleibt unverändert. Dafür müssen sich Nutzer zukünftig immer mehr vor schädlichen Datei-Anhängen sowie Phishing-Links in ihren E-Mails in Acht nehmen. Alte Tricks aus der Spammer-Kiste sind wieder aktuell.
Der "Gefällt mir"-Button wird immer häufiger von Spammern missbraucht. Verbreitet werden die Nachrichten über ahnungslose Facebook-Nutzer. Der Spam lauert besonders hinter anrüchigen Inhalten und Nachrichten über Stars und Sternchen.
Googles neues Soziales Netzwerk ist derzeit noch nicht für alle verfügbar. Aber mit einem Trick können auch Freunde und Bekannte der bereits registrierten Nutzer Google+ ausprobieren. Dazu benötigen sie lediglich einen Account beim Suchmaschinenanbieter.
Vereinzelt wurden Nutzer von Google+ am Sonntag mit Benachrichtigungs-E-Mails überschüttet. Ein überfüllter Server war für die Panne verantwortlich, teilte Google mit. Dem Erfolg des Dienstes tut dies aber keinen Abbruch.
Wie Heise Security berichtet, wird WhatsApp von Spammern dazu missbraucht, ihre lästigen Werbebotschaften zu verbreiten. Im Extremfall landen die Nutzer in einer kostenpflichtigen Abo-Falle.




