Kombiniert Hard- und Software

Flashtex iTwin im Test: Der unsicheren Cloud ein Schnippchen schlagen

Die Nutzung einer Online-Festplatte birgt hohe Risiken: Der Nutzer kann sich nur begrenzt darauf verlassen, dass seine Dokumente sicher gespeichert sind und dritte Personen keinen Zugriff darauf haben. Wer Alternativen zu etablierten Plattformen wie Dropbox oder Windows Live SkyDrive sucht, sollte iTwin testen.

Der USB-Token iTwin besteht aus zwei Zwillings-Sticks. (Bild: Flashtex)
Der USB-Token iTwin besteht aus zwei Zwillings-Sticks. (Bild: Flashtex)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Stick mit zwei Enden
  2. 2Client für Mac und PC
  3. 3Festplatte mitnehmen
  4. 4Fazit
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Dropbox, eine der beliebtesten Online-Festplatten, hat in diesem Jahr schon zweimal für Wirbel gesorgt: Erst tauchten Dokumente auf, die auf eine mangelnde Verschlüsselung auf den Servern der Firma hindeuteten. In den letzten Wochen haben die Nutzer von Dropbox zudem mit geänderten Geschäftsbedingungen zu kämpfen, die dem Betreiber ein umfangreiches Zugriffsrecht auf die Daten sichern - und seine Nutzer quasi als Geiseln nehmen.

Stick mit zwei Enden

Im Gegensatz zu klassischen Cloud-Diensten geht die Flashtex GmbH aus Bargteheide (Schleswig-Holstein) einen ganz anderen Weg: Ihr Produkt iTwin ermöglicht die direkte Kommunikation zwischen zwei Computern und die Datenübertragung über das Internet, ohne dass dafür ein zentraler Server erforderlich wäre. Ähnlich einer verschlüsselten SSH- oder SFTP-Verbindung werden Dokumente so kodiert, dass Angreifer praktisch keine Chance haben. Flashtex iTwin basiert auf einer geschickten Kombination von Hard- und Software.

Herzstück von iTwin ist ein USB-Stick, der an beiden Enden mit einem Stecker versehen wurde und in der Mitte in zwei Teile zerbrochen werden kann. Um Dateien über das Internet auszutauschen, muss der Nutzer zunächst den gesamten iTwin einmalig an einen PC oder Mac anstecken, damit für beide Teile ein eindeutiger Schlüssel generiert wird. Damit die virtuelle Verbindung beider Stick-Zwillinge später getrennt werden kann, wenn zum Beispiel ein Teil verloren gegangen ist, fordert die iTwin-Software den Benutzer zur Registrierung der E-Mail-Adresse auf. An diese sendet der Betreiber nach der ersten Anmeldung einen Sicherheitscode.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Verschlüsselung hier.

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Zitat: Die Pressemeldung war eine Ankündigung für die weltweite Einführung der Mac Version im August. Aber wer jetzt schon starten möchte kann das gerne mit der Beta Version tun. Einfach...

Die Pressemeldung war eine Ankündigung für die weltweite Einführung der Mac Version im August. Aber wer jetzt schon starten möchte kann das gerne mit der Beta Version tun. Einfach anfordern! ... Übrigens...

Dumm nur, dass auf den Webseiten von iTwin keinerlei Hinweis darauf zu finden ist, wann und wie die Mac-Kompatibilität hergestellt wird. Wenig professionell und nicht gerade vertrauensbildend, eine Pressemitteilung...

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