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Kodak Playsport im Test: Neue Version des wasserdichten Pocket-Camcorders
Übersteht Stürze und Tauchgänge ohne Schaden

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Diese kleine Videokamera nimmt Filme in Full-HD-Auflösung auf und hat keine Probleme damit, im Wasser oder auf dem Fußboden zu landen. Denn Kodaks Pocket-Camcorder PlaySport ist wasserdicht und sturzfest.

Egal ob Mountainbike-Tour oder Strandurlaub mit der Familie: Der robuste Pocket-Camcorder PlaySport von Kodak ist in seiner zweiten Auflage nicht mehr nur wasserdicht, sondern übersteht auch Stürze und starke Erschütterungen ohne Schäden.

Robustes Gehäuse gegen Wasser und Stürze

Kodak gibt die maximale Tauchtiefe des Zx5 PlaySport mit drei Metern an. Für die meisten Amateure sollte dies ausreichen, da es ohne Profi-Ausrüstung selten tiefer hinab geht. Außerdem wird es unter der Wasseroberfläche immer dunkler, je weiter man sich von ihr entfernt.

Anders als die erste Version des PlaySport soll der Zx5 auch Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,5 Metern ohne Schäden überstehen. Nach einem Sturz sollte der Nutzer seinen Pocket-Camcorder vor dem nächsten Tauchgang trotzdem auf Dichtigkeit überprüfen. Das Testgerät funktionierte unter Wasser einwandfrei, musste nach dem Abtrocknen allerdings eine mehrstündige Pause einlegen, bevor es sich wieder einschalten ließ - möglicherweise war Feuchtigkeit ins Innere eingedrungen und die Kamera musste trocknen.

Festbrennweite und vier Bildeffekte

Kodak baut einen CMOS-Bildsensor mit einer maximalen Auflösung von fünf Megapixeln in den PlaySport ein. Diese Bildgröße verwendet der Pocket-Camcorder aber nur bei Fotos, bei Videos ist bei einer Full-HD-Auflösung Schluss. Mit einer Fläche von 1/3,2 Zoll ist der Sensor kleiner als die Chips der meisten kompakten Digitalkameras.

Das Objektiv des Kodak PlaySport verfügt über eine Festbrennweite von 5,5 Millimeter. Zoom und Bildstabilisierung sind nur in digitaler Form vorhanden und haben einen negativen Einfluss auf die Bildqualität. Der Autofokus arbeitet gemächlich und schafft es bei schnellen Bewegungen nicht, ein Motiv scharf zu stellen.

Kodak Zx5 Playsport im Test

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Wasserdichter Pocket-Camcorder mit einer Tauchtiefe von drei Metern und einer Fallhöhe von 1,5 Metern.

Der Pocket-Camcorder verfügt eigentlich nur über ein automatisches Aufnahmeprogramm. Der Nutzer kann aber die Videoauflösung verstellen, einen von vier Bildeffekten - Hohe Sättigung, 70er Jahre Film, Schwarzweiß oder Sepia - auswählen sowie eine Unterwasserkorrektur aktivieren.

Der zwei Zoll große Bildschirm des Kodak PlaySport verfügt über eine Auflösung von 154.000 Pixeln sowie eine automatische Helligkeitssteuerung und eine LCD-Entspiegelung - trotzdem fallen die Blickwinkel nicht besonders groß aus. Bereits nach rund 20 Grad je Blickrichtung erscheinen die Farben verfälscht, zur Motivauswahl eignet sich der Monitor aber noch bis jeweils rund 50 Grad.

Unkomplizierte Bedienung mit kleinem Manko

Die Bedienung des Kodak PlaySport erfolgt über fünf Tasten und ein Steuerkreuz mit Mitteltaste. Der Nutzer erreicht sie alle bequem mit dem Daumen der rechten Hand. Die fünf Knöpfe weisen im Gegensatz zum Steuerkreuz, das abgesehen vom Knopf in der Mitte sehr schwammig gelagert ist, deutliche Druckpunkte auf.

Will der Nutzer durch das Menü der PlaySport navigieren und Einstellungen verändern, muss er das Steuerkreuz ruhig, kräftig und bewusst drücken sowie den Bildschirm beobachten, da er sonst nicht sicher sein kann, dass der Camcorder seine Eingabe akzeptiert hat.

Mit den übrigen Tasten schaltet er zwischen Foto- und Videoaufzeichnung um, startet die Bildwiedergabe, löscht Dateien und startet das Hauptmenü. Beim fünften Knopf handelt es sich um die Share-Taste, mit der der Nutzer bereits in der Kamera festlegt, welche Dateien nach dem Anschluss an einen Internet-PC automatisch zu Sozialen Netzwerken wie Youtube, Facebook oder Twitter hochgeladen werden sollen.

Schöne Videos, die schnell unter Bildrauschen leiden

Der Kodak PlaySport nimmt Videos in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 30 Bildern in der Sekunde auf. Die Filme überzeugen mit einer hohen Detailgenauigkeit und natürlich wirkenden Farben. Die Konturen fallen ausreichend und die Kontraste angenehm aus.

Unter Kunstlicht verschlechtert sich die Bildqualität allerdings spürbar, da der Camcorder die Lichtempfindlichkeit automatisch erhöht. Es sind weniger Details zu erkennen und der Autofokus bekommt Probleme, ein Motiv scharf zu stellen. Vor allem wenn sich der PlaySport oder das Motiv bewegen, erscheint das Bild unscharf.

Mit der Kodak PlaySport aufgenommenes Testfoto - für mehr als Schnappschüsse eignet sich der Pocket-Camcorder nicht.

Der automatische Weißabgleich passt die Belichtungseinstellungen in akzeptabler Geschwindigkeit an veränderte Lichtverhältnisse an. Das interne Mikrofon des Kodak PlaySport liefert einen gut verständlichen Ton, befindet sich aber auf der Frontseite des Pocket-Camcorders. Spricht der Nutzer beim Filmen, ist er zum Beispiel nur sehr leise zu hören.

Fest verbauter Akku und Anschlüsse hinter Riegeln

Das robuste Kunststoffgehäuse des Kodak PlaySport ist mit einer griffigen Oberfläche überzogen und lässt sich sowohl sicher als auch bequem in der Hand halten. Videos und Fotos legt der Pocket-Camcorder auf SD- und SDHC-Speicherkarten ab.

Die Stromversorgung des Kodak PlaySport stellt ein fest verbauter Lithium-Ionen-Akku sicher. Der Camcorder verfügt über jeweils einen Mini-HDMI- und USB-Anschluss. Diese und der Einschub für die Speicherkarte befinden sich hinter Abdeckungen, die der Nutzer zum Schutz vor Wasser verriegeln muss, um die Kamera in Betrieb zu nehmen.

Fazit: Robuster Outdoor-Camcorder mit kleinen Mängeln

Soll die Videokamera im Taschenformat wasserdicht und sturzfest sein, führt kaum ein Weg an der Kodak PlaySport vorbei. Der Nutzer muss sich allerdings mit einer Bildqualität zufrieden geben, die schnell unter Bildrauschen leidet, sowie ein schwammiges Steuerkreuz akzeptieren.

Kodak verkauft die Zx5 PlaySport im firmeneigenen Webshop für 180 Euro. Bei anderen Online-Händlern kostet der outdoorfähige Pocket-Camcorder derzeit rund 160 Euro.

Die Auswahl an wasserdichten Camcordern fällt vergleichsweise klein aus. Neben dem Vorgängermodell PlaySport Zx3 wären zum Beispiel der Sanyo Xacti CA100 oder Modelle von Panasonic eine ernstzunehmende Konkurrenz. Bei den kompakten Digitalkameras ist das Angebot an wasserdichten Outdoormodellen deutlich größer: Kodak Easyshare Sport, Sony Cybershot TX10, Ricoh G700SE, Panasonic Lumix FT2 oder die Pentax Optio W90.

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Diese kleine Videokamera nimmt Filme in Full-HD-Auflösung auf und hat keine Probleme damit, im Wasser oder auf dem Fußboden zu landen. Denn Kodaks Pocket-Camcorder PlaySport ist wasserdicht und sturzfest.

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Kodak Playsport im Test: Neue Version des wasserdichten Pocket-Camcorders
Kodak Playsport im Test: Neue Version des wasserdichten Pocket-Camcorders
Wo andere Kameras den Dienst einstellen, fängt für den Pocket-Camcorder PlaySport von Kodak der Spaß erst an. Die kleine Videokamera ist wasserdicht und sturzfest.
http://www.netzwelt.de/news/87422-kodak-playsport-test-neue-version-wasserdichten-pocket-camcorders.html
2011-07-05 16:59:42
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/denon-avr-33115367.jpg
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