Vertrag mit Mikroblogging-Plattform beendet
Twitter-Einträge: Google deaktiviert Echtzeitsuche - vorübergehend
Google blendet derzeit keine Echtzeitinformationen in der Suche mehr ein. Grund sind mittlerweile ausgelaufene Verträge mit Twitter. Ein Neustart dürfte mit Echtzeit-Informationen von Google + erfolgen.
Google teilte im Realtime-Kanal auf Twitter mit, dass die Echtzeitsuche vorübergehend deaktiviert worden sei. Der Suchmaschinenanbieter prüfe derzeit, wie Informationen seines Sozialen Netzwerkes Google+ in die Echtzeitsuche integriert werden können. Wann ein Neustart erfolgt, ist noch unklar.
Grund für die Deaktivierung ist ein beendetes Abkommen mit der Mikroblogging-Plattform Twitter. Gegenüber Searchengineland erklärte Google, dass die Vereinbarung am 2. Juli ausgelaufen sei.
Google+-Inhalte und andere Quellen
Google hatte im Oktober 2009 einen Vertrag mit Twitter über die Einbindung von Echtzeitinformationen abgeschlossen. Einträge auf der Mikroblogging-Plattform nahm Google entsprechend in seine Suche auf.
In Zukunft wird Google Einträge aus seinem eigenen Sozialen Netzwerk einbinden. Google+ befindet sich derzeit in einer Testphase. Laut searchengineland wolle der Suchmaschinenanbieter auch andere Echtzeitquellen einbinden. In der Vergangenheit integrierte Google zum Beispiel nicht nur Twitter-Updates, sondern auch Informationen von Seiten und Diensten wie MySpace, Jaiku, FriendFeed oder Facebook Fan Pages.
Echtzeitinformationen von Twitter werden derzeit noch von Suchmaschinen wie Microsofts Bing eingebunden. Bing hält Einträge aber nicht so lange vor wie die Google-Suche. Searchengineland vermutet, dass Twitter mit Google erneut einen Vertrag abschließen könnte, weil der Suchmaschinenanbieter eine Archivierung über einen längeren Zeitraum bereithalte.


Die neuesten Schlagzeilen blitzschnell auf dem Bildschirm: Google bietet seine Suchfunktion in Echzeit nun auch in Deutschland an. Mit Hilfe dieser können Nutzer relevante Statusmeldungen, Blogeinträge und Nachrichten unter den Suchergebnissen finden - und das, obwohl sie erst vor wenigen Sekunden ins Internet gestellt wurden.
Microsofts Suchmaschine Bing analysiert jetzt auch die Twitter-Botschaften in Echtzeit. Bei der Suchanfrage werden die besten Tweets ganz oben angezeigt. Für die Suchmaschinen-Technik keine leichte Aufgabe: Täglich kommen 50 Millionen neue Tweets hinzu.
Suchmaschinenanbieter Google hat seine Echtzeitsuche überarbeitet. Der Dienst hat nun eine eigene Webseite und kann Ergebnisse auch geografisch filtern.
Twitter soll Daten von Wikileaks-Aktivisten an die US-Regierung weitergeben. Auch Facebook und Google wurden angeblich unter Druck gesetzt.
Neben dem Facebook Like-Button findet sich seit heute auf bereits über 50 Webseiten Twitters neuer Follow-Button. Er ermöglicht es schnell Prominenten oder beliebten Webseiten auf Twitter zu folgen.
Seit neuestem zeigt Google in seinen Suchergebnissen auch Nachrichten aus seinem sozialen Netzwerk Google+ an. Der Nutzer muss dafür aber in seinem Google-Konto angemeldet sein.
Google will seine Suche besser auf die Lebenswelt seiner Nutzer abstimmen. "Search, plus your world" erfasst auch Informationen von Google+ und Picasa. Zunächst ist das Angebot nur in der englischsprachigen Suche nutzbar. 




