Freeware-Tipp
FurMark für Windows: Der Stresstest für Grafikkarten
Seit jeher geht es bei LAN-Partys nicht mehr nur um den eigentlichen Spielerfolg, sondern auch den Wettkampf um die leistungsstärkste Hardware - getreut dem Motto: Wer hat den größten und stärksten Grafikprozessor?
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation unter Windows
- 2OpenGL und Einstellungen
- 3Noch mehr Leistungsdruck
- 4Fazit
Für den direkten Vergleich ist besonders die Grafikkarte wichtig, da sie bei High-End-Spielen für entsprechende Leistung sorgt. Mit dem kostenlosen Benchmark-Programm FurMark kann jeder Nutzer sein Modell testen.
Installation unter Windows
Im Gegensatz zu anderen Benchmarks wie 3DMark ist FurMark komplett kostenlos; es gibt keine kostenpflichtige Pro-Version oder ähnliches. Hinter dem Programm steht der Programmierer Jerome Guinot, der FurMark in der aktuellen Version 1.9 für das Betriebssystem Windows XP anbietet. Zwar werden auch ältere Ausgaben (das heißt Windows 98, ME und 2000) noch unterstützt, der Betrieb der Software ist auf diesen Systemen jedoch nicht mehr empfohlen. FurMark ist sehr schlank geblieben, sodass der Download nur 3,9 Megabyte groß ist und selbst bei einer langsamen Internetverbindung in wenigen Minuten abgeschlossen ist.
OpenGL und Einstellungen
Die meisten Benchmarks für Windows basieren auf Microsofts DirectX, FurMark setzt dagegen auf die alternative Grafikbibliothek OpenGL 2.0. Daher sollte der Nutzer unbedingt darauf achten, dass seine Grafikkarte auch tatsächlich OpenGL in Version 2.0 unterstützt und die Treiber möglichst aktuell sind. Danach kann man das Programm zum ersten Mal starten und den eigentlichen Stresstest planen: FurMark lässt dem Benutzer die Wahl, ob er den Benchmark bei einer bestimmten Auflösung oder bildschirmfüllend ausführen will.
Im Regelfall ist erstere Variante sinnvoller, um bei einer Überlastung des PCs das Programm noch irgendwie beenden zu können. Auf Wunsch kann man in FurMark zusätzlich Anti-Aliasing und einen dynamischen Hintergrund aktivieren, um der Grafikkarte noch mehr Arbeit zu geben. Der eigentliche Benchmark ist relativ unspektakulär: Die Programmierer haben sich einen Donut ausgesucht, der auf der virtuellen Leinwand dreidimensional berechnet und dabei noch gedreht wird. Das sorgt für ausreichend Arbeit für jede Grafikkarte und eine optimale Vergleichbarkeit, da jeder Computer die identische Rendering-Aufgabe bekommt.


MSI Afterburner ist ein kostenloses Hilfsprogramm, mit dem Anwender ihre Grafikkarte übertakten und überwachen können. Mit dem Afterburner lassen sich bei allen gängigen Grafikkarten die Taktraten, die Lüftergeschwindigkeit und bei einigen Modellen auch die GPU-Spannung verändern.
Aktuelle Grafikkarten bieten meist mehr Leistung, als der Hersteller preisgibt. Durch Übertakten lassen sich durchaus 15 bis 20 Prozent mehr Rechenkraft herauskitzeln. Bevor Anwender Geld für eine Neuanschaffung in die Hand nehmen, lohnt sich daher der prüfende Blick auf die Hardware, die schon im Rechner arbeitet. In drei Schritten lässt sich sicher und unkompliziert mehr Leistung aus den meisten Karten herausholen.
Die HD 5970, AMDs neues Flaggschiff im Grafikkartenmarkt, erschien lange Zeit eher wie ein Phantom, als wie der potentielle Thronfolger im Highend-Segment. Inzwischen aber haben immer mehr Geschäfte die Karte im Bestand. Zeit für einen genauen Blick auf das gut 600 Euro teure Stück DX11-Hardware.
Ende Februar stellte HIS mit der HD 5830 iCooler V Turbo eine extrem gut gekühlte Variante der AMD 5000er-Serie vor, die der gehobenen Mittelklasse zuzurechnen ist. Der iCooler V-Lüfter verfügt über eine sehr geringe Geräuschentwicklung und eignet sich auch für das Overclocking. Die Pixelschleuder unterstützt DirectX 11, ATI Eyfinitiy und Full HD. Weiterhin gehören ein HDMI-, zwei DVI- und ein Display-Port zur Ausstattung. Die maximale Bildschirmauflösung beträgt bis zu 2560 mal 1600 Pixel. Netzwelt hat das rund 250 Euro teure Modell getestet.
Die HD 5850 Toxic von Sapphire ist die erste Grafikkarte abseits des Referenzdesigns von AMD. Hinter der gelungenen Optik verbirgt sich eine vielversprechende Kühllösung der Vapor-Chamber-Technologie, welche die Temperaturen unter 15 Grad der Referenzkühlung bringen möchte. Gleichzeitig geht mit dem Toxic-Kühler eine geringere Geräuschentwicklung einher.
Am Montag, dem 24. Mai 2010, kündigte der finnische Software-Hersteller Futuremark erwartungsgemäß die Benchmark-Software 3DMark 11 an. Diese soll die Leistungsfähigkeit von DirectX 11 demonstrieren. Ein erster Trailer zeigt Szenen aus den Tiefen des Meeres.
Treiber gehören zu den wichtigsten Komponenten eines Systems - sie können aber auch großen Schaden anrichten. Mit Hilfe von Driver Genius 10 ist die Sicherung und Wiederherstellung von Treibern kein Problem.




