E-Mail-Dienst nach Twitter-Rezept

Shortmail im Test: E-Mails mit maximal 500 Zeichen für Twitter

Der Erfolg des Sozialen Netzwerks Twitter beruht zu großen Teilen auf einer relativ einfachen Idee: Statt den Nutzer mit Informationen zu überfluten, beschränkt die Plattform die Länge einer Mitteilung auf 140 Zeichen. Die kleinen Informationshäppchen sind leichter bekömmlich als lange Texte, so dass man in kurzer Zeit mehr Inhalte aufnehmen kann. Genau dieses Konzept gibt es jetzt auch für E-Mails.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Maximal 500 Zeichen
  2. 2Für Twitter-Anwender
  3. 3Funktion und Bedienung
  4. 4Zugriff mit dem Handy
  5. 5Fazit
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Maximal 500 Zeichen

Das US-Startup 410 Labs mit Hauptsitz in Baltimore bietet unter dem Namen Shortmail einen neuen E-Mail-Dienst an, der seit kurzem der geschlossenen Betaphase entwachsen ist. Die Grundidee der Entwickler ist relativ einfach: Bei Twitter gilt für jede Nachricht eine Obergrenze von 140 Zeichen, Shortmail setzt sich 500 Zeichen als maximale Länge für jede E-Mail. Dadurch werden die Nutzer gezwungen, sich - im Unterschied zu alten Gepflogenheiten - auch bei E-Mails besonders kurz zu fassen.

Damit ist die Vereinfachung bekannter E-Mail-Strategien aber noch nicht zu Ende: Shortmail verzichtet auch auf Ordner, es gibt also beispielsweise keinen klar separierten Postein- und -ausgang oder einen Papierkorb. Durch den Verzicht auf Anhänge bleiben Mitteilungen schlank und werden schnell geladen, auch Viren können sich so nicht über die Plattform verbreiten. Sofern man also eine Nachricht mit Bildern oder Word-Dokumenten versenden möchte, muss der Nutzer dritte Dienste, etwa eine Online-Festplatte wie SkyDrive, einsetzen.

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