Wer mehr will, muss zahlen
Im Kurztest: MX vs ATV Alive
Bereits zum dritten Mal scheucht THQ rennspielbegeisterte Konsolen-Gamer auf zwei- und vierrädrigen Gefährten über Stock und Stein. "MX vs ATV Alive" ist dank reduziertem Schwierigkeitsgrad, hübscher Grafik und motivierenden Extras der bisher beste Teil der Serie - und er verfolgt obendrein einen ungemein interessanten Ansatz bei der Preispolitik...
MX vs. ATV Alive - Launch Trailer: In MX vs. ATV Alive fährt der Spieler mit Moto-Cross-Maschinen durch felsige Landschaften mit hohem Schwierigkeitsgrad, die dem Fahrer großes fahrerisches Können abverlangen. Spieler mit PlayStation 3 und Xbox 360 können, nachdem sie sich einen Eindruck vom Titel mit diesem Trailer verschafft haben, das Spiel für ihre Konsolen erwerben. Zum Video: MX vs. ATV Alive - Launch Trailer
PS3- und Xbox-360-Spieler erhalten für rund 30 Euro ein abwechslungsreiches, grafisch überzeugendes und überaus einsteigerfreundliches Motocross-Spektakel. Schön für all jene, denen das Basispaket genügt. Wer jedoch mehr will, muss dem im Spiel integrierten "Moto Club Depot" einen Besuch abstatten und die gewünschten Erweiterungen häppchenweise erwerben.
Die Spanne der angebotenen Extras umfasst unter anderem Bekleidungen, Lackierungen und natürlich auch Fahrzeuge. Teuer sind die Zusatz-Downloads nicht: Um die drei Euro muss der Spieler für Motocross-Bikes und All Terrain Vehicles (ATV) von KTM und Yamaha berappen. Schutzbrillen und Gesäßpolster sind schon für einen Euro zu haben. In die Röhre schauen lediglich diejenigen Spieler, deren Konsole nicht mit dem Internet verbunden ist. Allerdings garantieren bereits die im Spiel enthaltenen Kurse wochenlangen Spielspaß: Neben zwölf ausgewachsenen Rennstrecken stehen vier Kurzkurse sowie zwei frei erkundbare Schauplätze zur Auswahl, in denen der Spieler bestimmte Herausforderungen erfüllen muss.
Zu Beginn des Spiels ist ein Großteil der Strecken allerdings noch gesperrt. Um sie - ebenso wie Fahrzeugverbesserungen, Klamotten und Spezialfähigkeiten - freizuschalten, muss man Rennen gewinnen und halsbrecherische Stunts durchführen. Fans der Serie dürfte vor allem die wechselnde Bodenbeschaffenheit Spaß machen. Der Untergrund wird im Verlauf eines Rennens immer schlechter, sodass der Spieler gezwungen ist, seine Fahrweise anzupassen.
Im Test: MX vs ATV Alive
Die Basisversion von "MX vs ATV Alive" kostet gerade einmal 30 Euro (Bild: THQ)
Wer mehr Strecken, Fahrzeuge und Klamotten haben will, muss bei "Alive" extra bezahlen. (Bild: THQ)
Während der Rennen verändert sich permanent die Bodenbeschaffenheit. (Bild: THQ)
Zwei- oder Vierrad? Jedes Gefährt hat so seine Vor- und Nachteile. (Bild: THQ)
Je besser er seinen fahrbaren Untersatz im Griff hat, desto schneller steigt sein Level. Bei Stufe 50 ist Schluss. Online wird natürlich auch um die Wette gefahren. Bis zu zwölf Spieler sind bei den spannenden Rennen mit dabei und kämpfen mit allen Mitteln um die Podestplätze. Rempeleien sind hier an der Tagesordnung.
Datenblatt
| MX vs ATV Alive | |
| Spielname | MX vs ATV Alive |
| Hersteller | THQ |
| Vertrieb | THQ |
| Genre | Rennspiel |
| Erhältlich ab | 13.05.2011 |
| Preis | ca. 30 Euro |
| EAN Code | 4005209147842 |
| Schwierigkeit | Für Einsteiger und Fortgeschrittene |
| Alter | ab 0 Jahren |
| Multiplayer | 2-12 (Internet) |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | gut |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | gut |
| Bewertung Spielspass | gut |
| Bewertung Gesamt | gut |
| System | Xbox 360 |
| System | PlayStation3 |
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