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Netzwelt-Wissen: Thunderbolt Kombination aus USB, PCI-Express, DisplayPort und Firewire

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Obwohl Thunderbolt schon einige Wochen verfügbar ist, gibt es noch kaum Geräte auf dem Markt. Trotz der zögerlichen Einführung besitzt der neue Kabel-Standard einige Vorteile im Umgang mit Peripheriegeräten.

Apple bietet Thunderbolt in der jüngsten MacBook- und iMac-Generation an.

Der Siegeszug der USB-Schnittstelle ist Apple ein Dorn im Auge: Eigentlich hätte man lieber mehr Geräte mit Firewire-Anschluss gesehen, den die Ingenieure aus Cupertino für technologisch deutlich besser halten. Tatsächlich ist Firewire schneller als ältere USB-Versionen, konnte sich jedoch nie wirklich in der Breite durchsetzen. Mit Thunderbolt startet Apple den zweiten Versuch, einen eigenen Kabel-Standard zu etablieren.

Intel bringt Light Peak

Im Gegensatz zur Entwicklung von Firewire, das Mitte der 1990er-Jahre von Apple auf den Markt gebracht wurde, hat sich der IT-Konzern für den Thunderbolt-Standard diesmal den Prozessorhersteller Intel ins Boot geholt. Grund für die Zusammenarbeit und die Wahl des Partners dürfte einerseits sein, dass Intel seit 2006 die CPUs für den Mac herstellt und somit in das Hardware-Design eng eingebunden ist. Gleichzeitig ist es aber auch Intel, das nach eigenen Angaben schon länger nach einer Alternative zu USB gesucht hat, die schnell genug und für die Übertragung großer Datenmengen (besonders für große Bildschirme) geeignet ist.

Im Jahr 2009 hat Intel den neuen Kabel-Standard erstmals auf der Hausmesse IDF unter dem Namen Light Peak vorgestellt. Die Resonanz in der Entwickler-Community war enorm, auch wenn sich kaum ein Hersteller direkt auf die Schnittstelle einließ. Seit Februar diesen Jahres sieht das anders aus: Jedes neue MacBook Pro und jeder iMac wird mit dem Light-Peak-Anschluss ausgestattet, der nun unter der Marke Thunderbolt auftritt und zunächst einmal für die hauseigenen Apple Cinema Displays einige Vorteile bringen soll.

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Markus Franz
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