Schlechter Fake bei Baumaßnahmen
Peinliche PR-Aktion: Chinesische Behörde fälscht Foto
Immer wieder manipulieren Unternehmen oder Behörden Fotos für ihre eigenen Zwecke. Der neueste Fall: Ein Bild, das drei chinesiche Beamte bei der Begutachtung des Straßenausbaus zeigt.
Das Foto hatte die Kreisverwaltung von Huili in der Provinz Sichuan in Südwestchina auf ihrer Webseite veröffentlicht. Es zeigt drei Beamte auf einer geteerten Straße, die sich scheinbar über den Straßenbau unterhalten.
Das Bild ist allerdings leicht als Fälschung zu erkennen. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Mitarbeiter über dem Asphalt zu schweben scheinen: eine schlechte Bildmanipulation. Die Behörde wollte damit offenbar demonstrieren, dass der Ausbau der Infrastruktur gut vorankommt.
BP manipulierte Foto einer "Deepwater Horizon"-Einsatzzentrale
Blogger entdeckten den Fake zuerst, darauf hin entfernte die chinesische Verwaltung das Bild von ihrer Webseite. Zur Erklärung für die Bildmanipulation hieß es, dass der Hintergrund des Originalfotos "nicht sehr gut aussah" und die Mitarbeiter der Behörde deshalb ausgeschnitten und in das neue Foto eingefügt worden seien.
Im Internet haben sich Nutzer einen Spaß aus der fehlgeschlagenen PR-Aktion gemacht und ihre ganz eigene Bildmanipulation präsentiert. Die Fotos zeigen die Beamten zwischen Dinosauriern, auf dem Mond oder in einem Ego Shooter-Game. Auch das Originalfoto wird abgebildet.
Unternehmen oder Behörden versuchten in der Vergangenheit schon häufiger, Bilder zu verfälschen. Der Ölkonzern BP etwa veröffentlichte Bilder einer Einsatzzentrale bei Rettungsaktionen anlässlich der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko. Dabei wurden einige Unterwasserfotos der Ölplattform Deepwater Horizon auf Monitore einer Videowand eingefügt, im Original war auf einigen Displays aber nur ein weißes Bild zu sehen. BP wollte damit geschäftiges Treiben in der Einsatzzentrale vorgaukeln, aber auch hier war die Manipulation leicht zu enttarnen.


Um den Nutzern mer Komfort bieten zu können, arbeitet Yahoo an einer Aktualisierung seiner Foto-Community Flickr. Die neue Optik bringt das Foto mehr zur Geltung und reduziert die Informationen auf das Wesentliche. Mitglieder können die neuen Funktionen bereits ausprobieren.
BP versprach mehr Transparenz bei der Bekämpfung des Öllecks. Nun deckte ein Blogger auf, dass BP das Bild einer Einsatz-Zentrale nachträglich manipulierte und auf der eigenen Webseite präsentierte.
Den von der Bloggerin Birdabroad entdeckten gefälschten Apple Stores in China und anderen Ländern droht nun juristischer Ärger mit Apple. Laut dem Blog AppleInsider verklagt der Konzern rund 50 Unternehmen und Personen.
In der chinesischen Stadt Kunming sind 22 falsche Apple Stores entdeckt worden. Die Behörden untersagten den Läden, weiterhin das Apple-Logo zu nutzen. Medienberichten zufolge hatte sich Apple China zuvor wegen Wettbewerbsverstößen beschwert.
Britische Facebook-Nutzer sind auf 76 Prozent ihrer Bilder im Sozialen Netzwerk betrunken. Dies fand eine Studie unter fast 1.800 Nutzern heraus. Die meisten Befragten hatten zudem Angst davor, dass ihre Arbeitskollegen die Fotos sehen könnten.
Anonymous hat offenbar mehrere chinesische Regierungs- und Unternehmensseiten angegriffen. Die Aktion richtete sich unter anderem gegen die Internetzensur der Behörden.
Im Hause Samsung leckt es. Im Netz sind Fotos aufgetaucht, die angeblich mit dem Galaxy S4 gemacht wurden. Sie sollen aus dem Hauptquartier des südkoreanischen Handyherstellers stammen.





Beiträge
insgesamt 2 Beiträgehaha, wie peinlich! ;D
Also, ich finde es beeindruckend, dass die Chinesen es geschafft haben, einen Asphalt zu entwickeln, auf dem man keine Schatten wirft... Chapeau!