Hilfe bei der UMTS-Konfiguration

Vodafone: Mobile Connect Software für kabellosen Internetzugang

Der UMTS-Internetzugang ist eine durchaus konkurrenzfähige Alternative zum klassischen DSL-Anschluss - insbesondere für Nutzer, die viel unterwegs sind. Bei den zahlreichen Mobilfunk-Sticks und -Routern ist die Konfiguration aber nicht immer ganz einfach. Daher bieten alle großen Netzbetreiber (außer E-Plus) eine spezielle Software an, die den Zugang ins mobile Netz einfacher und kontrollierbarer machen soll. Netzwelt hat sich das Programm angesehen.

Vodafone bietet eine umfangreiche Dokumentation für sein Dashboard-Programm. (Bild: Netzwelt/Vodafone)
Vodafone bietet eine umfangreiche Dokumentation für sein Dashboard-Programm. (Bild: Vodafone)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Für alle Plattformen
  2. 2Treiber und Bedienung
  3. 3Websessions und WiFi
  4. 4Hinweise, SMS und Co.
  5. 5Fazit
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Für alle Plattformen

Vodafone Mobile Connect ist das Pendant zum o2 Mobile Connection Manager und dem T-Mobile Web'n'Walk-Programm. Die Applikation setzt mindestens Windows XP mit Service Pack 3 voraus, unter Windows Vista beziehungsweise Windows 7 macht sie keinen Unterschied zwischen dem 32- oder 64Bit-Modus. Sehr löblich ist, dass Vodafone auch an alternative Betriebssysteme denkt: Mobile Connect ist auch für Mac OS X erhältlich und unterstützt sogar noch das alte Mac OS X 10.4 alias Tiger. Über ein Open-Source-Projekt haben selbst Linux-Nutzer die Chance auf mobilen Internetzugang - es gibt fertige RPM- und DEB-Pakete für jede große Distribution. Leider weist Vodafone selbst nur indirekt auf die Linux-Version hin.

Bei der Funktionalität gibt es allerdings große Unterschiede: So haben die Programmierer der Software unter Linux und Mac OS X nur die wichtigsten Funktionen umgesetzt, während der gemeine Windows-Nutzer klar im Fokus der Entwicklungsarbeit steht und alle Fähigkeiten nutzen kann. Er erhält für die Installation auf dem PC einen komfortablen Setup-Assistenten, der knapp 100 Megabyte auf die Festplatte schaufelt.

Treiber und Bedienung

Die Windows-Ausgabe ist auch diejenige Version, welche die meisten Treiber mitbringt: So kann der Nutzer unter dem Microsoft-Betriebssystem nahezu jeden UMTS-Stick und jede PCMCIA-Karte einsetzen, die Vodafone bislang im Angebot hatte. Unter Mac OS X steht lediglich eine einzige UMTS-Karte zur Wahl, einige Sticks (Mobile Connect K3765-Z und K4505-Z) lassen sich sogar explizit nicht mit dem Programm nutzen. Eine Aktualisierung der Firmware eines Endgeräts ist meist auch nur unter Windows möglich.

Die Bedienung des Programms ist dafür recht einfach: Sobald Vodafone Mobile Connect zum ersten Mal gestartet wird, erscheint das Hauptfenster, im Vodafone-Jargon Dashboard genannt, und die Anwendung sucht nach UMTS-Geräten. In der Regel findet sich nach wenigen Sekunden ein angeschlossenes Datengerät und zeigt den Netzmodus (UMTS, EDGE oder GPRS) sowie die Signalstärke des aktuellen Standorts an. Um eine Verbindung zum Internet herzustellen, genügt ein einfacher Klick auf den entsprechenden Knopf.

Vodafone Mobile Connect ist neben Windows auch für alternative Betriebssysteme erhältlich. (Bild: Netzwelt)
Vodafone Mobile Connect ist neben Windows auch für alternative Betriebssysteme erhältlich. (Bild: netzwelt)

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Die Software bringt echtes altes Windows-Feeling auf den Mac: fummelig und produziert seltsame Fehler mit nichtssagenden Fehlermeldungen.

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