"Einfach und kostengünstig"

Wissenschaft: Neues, ungiftiges Verfahren der LED-Herstellung

Schon im nächsten Jahr sollen keine Glühbirnen mehr in den Läden zu finden sein. Abgelöst wird das klassische Leuchtmittel unter anderem von Leuchtdioden. Forscher der Universität Bremen konnten nun ein neues Verfahren zur Herstellung solcher LED entwickeln, die bislang unter Verwendung von hochgiftigen Stoffen produziert werden.

Die drei Wissenschaftler der Universität Bremen haben das neue Verfahren der LED-Produktion entwickelt. (Bild: Sabine Nollmann)
Diese drei Wissenschaftler der Universität Bremen haben das neue Verfahren der LED-Produktion entwickelt. (Bild: Sabine Nollmann)
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Die Vorteile des neuen Verfahrens sind, dass es, laut den Wissenschaftlern des Instituts für Festkörperphysik an der Universität Bremen, "einfach, ungiftig und kostengünstig" ist. Das Projekt von Tobias Voß, Apurba Dev und Jan-Peter-Richters heißt NaZOLED. Dies steht für "LED aus Zinkoxid-Nanodrähten".

Wasser und Salze im Druckbehälter erhitzen

Die Forscher liefern eine vereinfachte Beschreibung für die neue Produktionsweise: Etwas Wasser und ein paar Salze werden gemeinsam in einen Druckbehälter gegeben, dieser wird dann für mehrere Stunden erhitzt. Vor kurzem wurden die drei Wissenschaftler für ihre alternative LED-Herstellung mit einem Preis beim Innovationswettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet.

Zinkoxid ist laut Angaben der Forscher "fast im gesamten Spektralbereich transparent". Eine Anordnung solcher Zinkoxid-Nanodrähte soll eine sehr effiziente Lichtemission ermöglichen und variabel einsetzbar sein. Bislang wurde bereits ein Prototyp der alternativ produzierten LED erfolgreich getestet. Momentan arbeiten die Wissenschaftler daran, die elektrischen Eigenschaften des Bauelements im Hinblick auf die Langzeitstabilität zu verbessern.

Wichtig wird die alternative Herstellung von LED-Lampen unter anderem, weil in Deutschland seit September 2010 keine klassischen Glühlampen mehr verkauft werden dürfen. Neben LED gibt es noch Energiespar- und Halogenglühlampen als Optionen. Bei einem Vergleich der Stiftung Warentest im Februar dieses Jahres lagen bei den Energie sparenden Lampen erstmals LED ganz vorn.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Ich habe bis heute viele Versuche gemacht, mit LED-Lampen, komme zum Schluss,das Problem liegt nicht bei den LED sondern beim Wärmeabfluss. Beste Erfahrung habe ich gemacht, bei LED die in Glühbirnen eingebaut sind...

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