Ende einer Ära

Atlantis: Letzter Shuttle-Start soll am 8. Juli erfolgen

Das Ende der Space-Shuttle-Ära steht kurz bevor: Nach der zwölftägigen Mission der Atlantis wird die NASA das Programm einstellen. Den Starttermin für die Atlantis setzte die Behörde jetzt auf den 8. Juli fest.

Die vier Crew-Mitglieder werden mit der Atlantis voraussichtlich am 8. Juli zur ISS starten. (Bild: NASA/Kim Shiflett)
Die vier Crew-Mitglieder werden mit der Atlantis voraussichtlich am 8. Juli zur ISS starten. (Bild: NASA/Kim Shiflett)

Um 17.26 Uhr deutscher Zeit wird die Atlantis in gut einer Woche vom Kennedy Space Center in Florida abheben. Der Termin wurde einstimmig beschlossen, nachdem eine Begutachtung ergeben hat, dass das Shuttle für seine letzte Reise bereit ist. Wie NASA-Manager Bill Gerstenmaier erklärte, ist der Flug der Atlantis "unglaublich wichtig".

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Versorgungsgüter, Ersatzteile und ein Experiment

Mit an Bord hat das Shuttle nämlich wichtige Fracht, die sie zur Internationalen Raumstation bringen soll. Mit dabei sind Versorgungsgüter für die wechselnde Besatzung der ISS sowie Ersatzteile, die Operationen der Raumstation am Laufen halten sollen, nachdem das Shuttle-Programm eingestellt wurde.

Außerdem bringt die Atlantis ein Experiment namens Robotic Refueling Mission (RRM) zur Internationalen Raumstation. Damit sollen Techniken, Technologien und Werkzeuge erprobt werden, die ein Auftanken von Satelliten im Weltall mit Hilfe von Robotern ermöglichen.

Mögliche Verlängerung der Mission

Die letzte Shuttle-Mission wird von vier Astronauten begleitet: Chris Ferguson, Doug Hurley, Sandy Magnus und Rex Walheim. Die Astronauten bringen aber auch wieder etwas zur Erde zurück und zwar eine defekte Pumpe. Ingenieure werden die Pumpe dann untersuchen, um die Ursache des Problems herauszufinden.

Mission STS-135 ist momentan auf zwölf Tage angesetzt, allerdings wird derzeit geprüft, ob die Mission um einen Tag verlängert werden kann. Danach wird es keinen weiteren Shuttle-Flug mehr geben, da die NASA das Programm nach 30 Jahren einstellt. Die Behörde konzentriert sich in Zukunft auf Missionen in den fernen Weltraum. Dafür soll die Orion-Kapsel entsprechend weiterentwickelt werden.

Bis 2016 werden NASA-Astronauten mit Sojus-Kapseln zur Raumstation gebracht. In Zukunft sollen dann private Unternehmen, wie beispielsweise Space X, für die Flüge zur ISS verantwortlich sein.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Mit wirklich viel Wehmut werd ich mir das auf jedenfall im TV ansehen - wird ja bst überall live übertragen - war eine schöne Zeit mit ihnen - bin damit aufgewachsen - mal gespannt, was wir für andere Shuttles...

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