Einige Funktionen sollen nachgereicht werden
Nach Nutzerprotest: Apple antwortet auf Fragen zu Final Cut Pro X
Um die neue Version von Apples Videobearbeitungssoftware Final Cut Pro X ist ein Streit entbrannt. Die Software sei für Profi-Anwender nicht geeignet, heißt es von einigen Nutzern. Apple hat jetzt erstmals auf die Kritik reagiert und ein paar Zugeständnisse gemacht.

"Final Cut Pro X ist ein Durchbruch in der nonlinearen Videobearbeitung", feiert Apple seine Software und teilt mit, dass sie viele Anwender beeindruckt, aber auch für Diskussionen gesorgt habe. Auf die meisten Fragen der Nutzer versucht Apple in einer FAQ-Liste Antwort zu geben.
So will das Unternehmen den fehlenden XML-Export ebenso nachreichen wie die Kategorisierung von Audiotracks mittels Metadaten für den Export. Für den XML-Export will Apple eine Reihe an API-Schnittstellen bereitstellen, die Dritthersteller nutzen können, um die Funktion nachzurüsten. Später soll auch der derzeit fehlende Multicam-Support hinzukommen.
Online-Petition fordert Nachbesserung
Allerdings dürfte Apple beim Import in Final Cut Pro X keine Zugeständnisse machen. So werden ältere, etwa per Final Cut Pro 7 erstellte Videoprojekte nicht von der neuen Version unterstützt. Das hänge unter anderem mit einer Reihe an neuen Audio- und Videoeffekten zusammen, wie Apple mitteilt. Das Unternehmen empfiehlt in solchen Fällen deshalb, Final Cut Pro 7 und Final Cut Pro X parallel einzusetzen. Das neue Apple-Betriebssystem Mac OS X Lion biete auch Unterstützung für Final Cut Pro 7.
Die Veröffentlichung von Final Cut Pro X hatte für viel Ärger unter Profi-Anwendern gesorgt und unter anderem auch zu einer Online-Petition geführt. Darin fordern die Autoren von Apple, Final Cut Studio 3 wieder anzubieten. Final Cut Pro solle unter einem neuen Namen erscheinen und mit der Funktion und dem User Interface von Final Cut Pro 7 ausgestattet werden - und Final Cut Pro X zudem als Teil der iMovie-Familie betrachtet und verkauft werden.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Videoproduktion.
