Soziales Netzwerk des Suchmaschinenanbieters geht in Testphase

Google+: Kreisbewegung contra Freundschaftsbrei

Google+: Kreisbewegung contra Freundschaftsbrei Google wagt einen neuen Schritt im Social-Media-Bereich. Der Suchmaschinenriese ruft das Projekt Google+ ins Leben: Dabei handelt es sich um ein Soziales Netzwerk, in dessen Mittelpunkt die sogenannten +Circles stehen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Freundeskreise ins Netz übertragen
  2. 2Neues leichter finden und gemeinsam per Video chatten
  3. 3Spezielle Funktionen für Handys

Google möchte mit dem neuen Sozialen Netzwerk das Teilen von Inhalten im Internet verbessern, dies sei noch "fehlerhaft". Das Problem istl aut Google, dass "Online-Tools nicht in der Lage sind, die feinen Gesten zu transportieren, die die Kommunikation im richtigen Leben ausmachen."

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Freundeskreise ins Netz übertragen

Den Kern von Google+ bilden die +Circles. Ähnlich wie Nutzer das von Gruppen bei anderen Sozialen Netzwerken kennen, können sie hier ihre Kontakte unterschiedlichen Kreisen zuordnen. Denn "im richtigen Leben" teilt man auch nicht alle Informationen mit allen Menschen. Google sieht bei anderen Netzwerken das Problem, dass jeder "den Stempel 'Freund' aufgedrückt bekommt und das Teilen von Inhalten unter diesem Freundschaftsbrei leidet."

Mit den Circles möchte Google jetzt das Konzept der Freundeskreise ins Netz bringen. Nutzer können bei Google+ einfach einen neuen Kreis erstellen, die entsprechenden Personen hinzufügen und dann nur mit diesen die Informationen und Neuigkeiten teilen, die für sie gedacht sind. Bei Facebook ist es stattdessen beispielsweise üblich, dass alle Kontakte die Statusmeldungen sehen. Diese können nicht einzelnen Gruppen zugeordnet werden.

Neues leichter finden und gemeinsam per Video chatten

Mit +Sparks möchte Google den Einstieg in ein Gespräch erleichtern. Dort werden Neuigkeiten zu unterschiedlichen Themen zusammengetragen, die einen Nutzer interessieren - seien es Artikel, Fotos oder Videos. Neben dem Anstoßen von Unterhaltungen, möchte Google den Nutzern so auch das Finden von interessanten Inhalten erleichtern.

Ein weiteres Angebot von Google + sind die sogenannten +Hangouts. Hierbei handelt es sich um eine Chat-Funktion. Nutzer können sich im Hangout treffen, wenn sie Lust haben sich zu unterhalten, und dann einfach mit allen Anwesenden per Video chatten. Nutzer sollen so wissen, dass wenn jemand im Hangout ist, er auch für einen Chat verfügbar und nicht einfach nur online ist.

Spezielle Funktionen für Handys

Google legt bei dem Projekt auch Wert darauf, das Mobiltelefon mit einzubinden. So können Nutzer zum Beispiel ihren Standort angeben, wenn sie etwas posten. Eine andere Funktion ist, dass Nutzer Fotos, die sie mit dem Smartphone machen, automatisch in ein privates Album in der Cloud hochladen können, so dass es einfach auf allen Geräten des Nutzers zur Verfügung steht. Mit +Huddle stellt Google noch einen Gruppenchat bereit, über den Nutzer leichter ihre Termine absprechen und sich so einfacher auf ein Treffen einigen können.

Google+ befindet sich derzeit noch in einer frühen Testphase und ist deshalb noch nicht für alle Internetnutzer verfügbar. Zugang zu dem Sozialen Netzwerk ist derzeit nur über Einladung möglich. Zum Start ist Google+ bereits im Android Market und als mobile Seite verfügbar. Bald soll es auch im App Store angeboten werden.

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