Mit gelben Subpixeln
Sharp LC-46LE925E: 3D-LCD-Fernseher im Test
Sharp geht bei LCD-Fernsehern nach wie vor einen Sonderweg und setzt auf vier statt drei Grundfarben. Der zusätzliche gelbe Subpixel kommt auch beim neuen 3D-Fernseher der Japaner zum Einsatz: dem 46 Zoll großen Sharp LC-46LE925E. Dies soll laut Hersteller für "unglaublich feine und realistische Farbabstufungen" sorgen. Die netzwelt-Redaktion hat das getestet.

Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung
- 2Handhabung und Klang
- 3TV-Bildqualität
- 4Blu-ray-Bildqualität
- 5Fazit: Falsche Farben
Ausstattung
Der Fernseher von Sharp unterstützt theoretisch USB-Aufnahmen, doch im netzwelt-Test wollten diese partout nicht klappen. Immerhin lässt sich bei DVB-C, DVB-T und DVB-S2 mittels eines Speichers um bis zu zweieinhalb Stunden zeitversetztes Fernsehen realisieren. Sharp liefert für den 3D-Konsum eine Shutterbrille mit, die angenehm auf der Nase sitzt. Jede weitere kostet jedoch 120 Euro extra.
Der neue Multimedia-Videotext HbbTV wird leider nicht unterstützt, dafür ist über das Internet-Portal der Zugriff auf diverse Online-Dienste wie zum Beispiel die Mediatheken von ARD und ZDF möglich. Zusätzlich befindet sich noch ein spezieller Browser an Bord, mit dem Käufer frei im Internet surfen können.
Auch das Zuspielen von Multimedia-Dateien wird untertsützt: Über Netzwerk oder USB nimmt der Sharp sie entgegen. Videos lassen sich allerdings nur über das Netzwerk abspielen - und hier auch nur das MPEG2-Format.
Handhabung und Klang
Das Sharp-Menü sieht zwar gut aus, reagiert aber etwas zu träge auf Befehle der Fernbedienung. Negativ fällt außerdem auf, dass Senderwechsel viel zu lange dauern, nämlich gut fünf Sekunden. Zudem wären ein Sortierfilter und eine Favoritenliste wünschenswert. Besonders benutzerfreundlich ist der LC-46LE925E also nicht. Die eingebauten Lautsprecher spielen zwar laut und bei Dialogen recht verständlich auf, aber Musik klingt zu bassarm und verfärbt.
