Viel Ausstattung, wenige Schwächen
Panasonic TX-P46GT30E: 3D-Plasma-Fernseher im Test
Jeden Frühling bringt Panasonic neue Fernseher-Modelle auf den Markt, sowohl Plasma- als auch LCD-Modelle. Netzwelt hat sich einen Plasma-TV aus der aktuellen GT30-Serie besorgt, den 46 Zoll großen TX-P46GT30E. Was der so alles zu bieten hat, zeigt der ausführliche Praxistest.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung, Handhabung und Stromverbrauch
- 2TV-Bildqualität und Klang
- 3HDTV-Bildqualität
- 43D-Wiedergabe
- 5Fazit
Ausstattung, Handhabung und Stromverbrauch
Der 46-Zöller hat für seine 1.600 Euro Listenpreis viel Ausstattung an Bord, lediglich den Multimedia-Videotext HbbTV und Shutterbrillen vermissten die Testredakteure. Letztere muss zusätzlich gekauft werden, um in den Genuss dreidimensionaler Bilder zu kommen. Als richtig praktisch erweist sich die Möglichkeit, digitale TV-Programme auf USB-Festplatte aufzunehmen, wobei auch zeitversetztes Fernsehen möglich ist.
Den Mediaplayer haben die Japaner überarbeitet - er kann jetzt über USB-Speicher, Netzwerk oder SD-Karte mit Dateien versorgt werden, und zwar mit mehr Dateiformaten als früher. Dank "Viera Cast" kommen Käufer auch in den Genuss von Internet-Diensten wie zum Beispiel YouTube oder Arte-Sendungen.
Zusätzlich ist der Anschluss einer optionalen Webcam möglich, um per Skype Bildtelefonate zu führen. Tüftler freuen sich über das erweiterte Farbmenü, außerdem wird der Fernseher durch ein Firmware-Update auch noch mit der "CalMAN"-Kalibierungs-Software kompatibel.

Hinzu kommt noch, dass der Panasonic als erster Fernseher überhaupt den 3D-Standard "3DTV Play" vom Grafikkarten-Hersteller Nvidia beherrscht, worüber sich vor allem PC-Spieler freuen. Bei der Bedienung des Plasmas gibt es nicht das Geringste auszusetzen: Alles geht intuitiv, schnell und reibungslos von der Hand. Auch beim Stromverbrauch hat der japanische Konzern Verbesserungen erzielt; an die geringen Verbrauchswerte von LCD-Modellen kommt dieser Plasma trotzdem nicht heran.


Obwohl der Panasonic TX-L 42 S 10 E nicht mehr ganz taufrisch ist, kann man ihn leicht im Internet auftreiben. Dort liegt der mit 1.000 Euro Listenpreis angegebene LCD-Fernseher oft deutlich unter 600 Euro, was bei topaktuellen Panasonic-Modellen nie der Fall ist. Ob er dieses Geld auch wert ist, musste er im netwelt-Testparcours beweisen.
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