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Geohot: Hacker arbeitet jetzt offenbar bei Facebook Nach Rechtsstreit mit Sony

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George Hotz alias "Geohot" kehrt seinem Hacker-Dasein offenbar den Rücken. Anstatt an einem Jailbreak für das iPad 2 zu sitzen, arbeitet er offenbar bei Facebook. Angeblich soll er eine iPad-Anwendung entwickeln.

George Hotz kennen viele Nutzer wahrscheinlich eher als Geohot. Der Hacker ist unter anderem für seine Jailbreaks von iOS und seinen Rechtsstreit mit Sony bekannt. Jetzt hat Hotz offenbar eine Stelle bei Facebook gefunden.

Der Hacker Geohot soll seit Mai für das Soziale Netzwerk Facebook arbeiten. (Quelle: Screenshot)

Dies berichtet das Online-Portal Tech Unwrapped und beruft sich auf den Hacker Joshua Hill alias P0sixninja. Hill forderte Geohot heraus, das iPad 2 zu hacken. Diese Nachricht verbreitete sich offenbar schnell über Twitter. Allerdings lehnte Geohot die Herausforderung ab, da er nach der Klage von Sony nicht mehr so viel Aufmerksamkeit um seine Person erregen und sich stattdessen auf seine Arbeit konzentrieren wolle - und zwar bei Facebook.

Bestätigung über Facebook-Post

Dieses Gerücht soll George Hotz inzwischen bereits selbst bestätigt haben. Über sein Facebook-Profil soll er seinen Freunden mitgeteilt haben, dass Facebook "wirklich ein toller Arbeitgeber" sei. Hotz soll seit Mai beim größten Sozialen Netzwerk beschäftigt sein und an einer iPad-Anwendung von Facebook arbeiten.

Erfahrungen mit iOS-Geräten kann Geohot auf jeden Fall schon vorweisen. So war er für einige Jailbreaks für iPhone und iPad verantwortlich. Allerdings machte er zuletzt eher mit seinem Rechtsstreit mit Sony auf sich aufmerksam. Beide Parteien konnten sich am Ende außergerichtlich einigen. Hotz unterschrieb dafür eine dauerhafte Unterlassungsverfügung, laut der er nie wieder ein Produkt von Sony hacken darf. Im Gegenzug ließ Sony die Klage gegen Geohot fallen.

Die Klage reichte Sony im Januar dieses Jahres ein. Der Grund: Hotz habe Informationen online zugänglich gemacht, mit denen Nutzer die Sicherheitsvorkehrungen der Playstation 3 umgehen konnten. Dadurch ließen sich auch raubkopierte Spiele mit der Konsole zocken. Sony kündigte während des Rechtsstreits auch Konsequenzen für PS3-Besitzer an, die den Hack genutzt haben.

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Lisa Bruness
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