Nach Auseinandersetzung in den USA

Patentstreit: Apple verklagt Samsung in Südkorea

Der Patentstreit zwischen Apple und Samsung weitet sich aus: Der iPhone-Hersteller verklagt Samsung jetzt auch in Südkorea, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtet. Laut Auffassung von Apple verletzt Samsung eine ganze Reihe an patentierten Technologien des Apple-Smartphones.

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Die juristische Auseinandersetzung zwischen Apple und Samsung begann im April diesen Jahres mit einer Klage von Apple in den USA. Dabei wirft das Unternehmen aus Cupertino Samsung vor, mit dem Galaxy S und dem Galaxy Tab das iPhone 3GS- und iPad-Design gestohlen und somit Patente verletzt zu haben. Neben dem Design der Geräte geht es auch um die Benutzeroberfläche sowie die Verpackung.

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Apple fordert Verkaufsstopp

In der neu eingereichten Klage bei einem Gericht in Seoul fordert Apple, dass Samsung den Verkauf der Galaxy-Smartphones sowie des Galaxy Tab einstellt. Gegenüber dem Branchendienst Bloomberg wollte sich ein Sprecher von Apple nicht zu der Klage äußern, sondern verwies auf die Stellungnahme von April zur Klage in den USA.

Im Mai erzielte Apple in den USA einen Teilerfolg: Das zuständige Gericht ordnete an, dass die Südkoreaner mehrere Produkte vorlegen müssen. Dazu zählten unter anderem das Galaxy S2 sowie die neuen Tablets Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Tab 10.1. Daraufhin reagierte Samsung mit Klagen in Südkorea, Japan, Deutschland und den USA. Samsung verlangte dabei, dass Apple das iPhone 5 und das iPad 3 zur Vorbereitung auf künftige Klagen vorlegen soll.

Das Brisante an dem Rechtsstreit ist, dass Samsung einer der größten Zulieferer von Apple ist. Im Februar sollen die beiden Unternehmen einen Vertrag über fast acht Milliarden US-Dollar abgeschlossen haben. Darin ist vorgesehen, dass Samsung Flash-Speicher, Displays und Prozessoren an Apple liefert.

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