Quelloffenes WebRTC-Framework wird eingebaut

Plan von Google: Videokonferenzen per Chrome-Browser

Videokonferenzen mit Google Chrome? Der Suchmaschinenanbieter hat im letzten Jahr die Chat- und Videosoftware WebRTC gekauft, die nun auch im eigenen Webbrowser eingebaut wird. Schon bald soll der Start des Open-Source-Programms in Chrome erfolgen.

Die Software-Architektur von WebRTC im Überblick. (Bild: Screenshot)
Die Software-Architektur von WebRTC im Überblick. (Bild: Screenshot)

In letzten Jahr kaufte Google die auf Internet- und Videotelefonie spezialisierte Firma Global IP Solutions (GIPS) und damit auch WebRTC, ein auf HTML basierendes Framework zur Entwicklung von Audio- und Videochatanwendungen. Google veröffentlichte WebRTC als quelloffene BSD-Lizenz.

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Jetzt baut Google die Software auch in seinem Webbrowser Chrome ein. Das geht aus einem Bericht von Cnet.com hervor. Der Suchmaschinenanbieter will damit offenbar nicht nur seinen E-Mail-Dienst Google Mail verbessern, der in den Vereinigten Staaten unter der Bezeichnung GMail bekannt ist und dort schon mit Audio- und Videochatfunktionen ausgerüstet ist

Konkurrenz für Skype?

WebRTC soll vielmehr zum offenen Standard für Videokonferenzen werden. Bereits Anfang Mai veröffentlichte Google die Software als Open-Source-Anwendung. Entwickler können damit über HTML- und JavaScript-APIs eigene Voice-und Chatsoftware programmieren. Auch der Mozilla- und Opera-Browser sollen WebRTC unterstützen, wenn es nach Google geht.

Cnet.com sieht großes Potential in der quelloffenen Software. Da Open Source, könne im Grunde jeder davon profitieren und eigene Video- und Internettelefonie-Dienste bereitstellen, die etablierten Anbietern wie Skype das Leben schwerer machen könnten.

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