Vertrieb im Mac App Store
Videobearbeitung: Apple bringt Final Cut Pro X
Mit einer neuen Timeline und einer automatischen Inhaltsanalyse von Daten hat Apple seine professionelle Videobearbeitungssoftware Fina Cut Pro X aufgefrischt. Vertrieben wird das Produkt offenbar nur noch über den Mac App Store. Kostenpunkt: knapp 240 Euro.

Die neue Timeline nennt Apple "Magnetic Timeline": Sie ermöglicht jetzt das spurlose Schneiden und Arrangieren von Clips. Über die Funktion "Verknüpfte Clips" kombiniert man Videos mit anderen Elementen, etwa Untertitel oder Soundeffekte. Zusammengehörige Teile eines Films lassen sich zu "zusammengesetzten Clips" arrangieren und dann als einzelnes Video in der Timeline bearbeiten. Über eine neue "Auditions-Funktion" lassen sich Clip-Sammlungen vergleichen.
Beim Import greift jetzt eine automatische Inhaltsanalyse. Die abgefragten Informationen nutzt Final Cut Pro X, um Clips besser organisieren zu können. Möglich ist etwa eine Suche nach Close-up-Aufnahmen, Medium oder Weitwinkelaufnahmen, wie Apple mitteilt. Zudem kann der Nutzer Sequenzen mit Schlagwörtern versehen, um ähnliche Szenen besser aufzufinden.
Schnelles Hintergrund-Rendering
Final Cut Pro X basiert auf 64-Bit-Systemarchitektur, nutzt Multithreading und die GPU der Grafikkarte. Apple verspricht deshalb schnelles Hintergrund-Rendering von Videomaterial und Playback in Echtzeit. Ergänzt wird das Videobearbeitungsprogramm durch das Text- und Bildbearbeitungswerkzeug Motion 5 und die Kodiersoftware Compressor 4. Beide Programme sind jeweils für 39,99 Euro im Mac App Store erhältlich. Final Cut Pro X selbst kostet 239,99 Euro.
Apple teilt auf der US-amerikanischen Webseite zu Final Cut Pro X mit, dass der Vertrieb der Software exklusiv über den Mac App Store erfolgt. Dass eine DVD-Version erscheint, klingt also unwahrscheinlich.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Videoproduktion.
